Der Kita-Ausbau in Bayern geht voran. Die Staatsregierung unterstützt die Kommunen beim Ausbau von Betreuungsplätzen für Kinder bis zur Einschulung. Die Gemeinden, die im Rahmen des Sonderinvestitionsprogramms gefördert werden, erhalten einen Aufschlag von bis zu 35 Prozentpunkten auf die reguläre Förderung. Jetzt profitiert davon auch Forchheim: In der Kindertagesstätte "Carl Zeitler" entstehen 92 neue Betreuungsplätze für Kinder. Der Freistaat unterstützt die Kommune dabei mit einer Förderung in Höhe von insgesamt 814 000 Euro.

Bayerns Familienministerin Carolina Trautner (CSU) sagt in einer Presseerklärung: "Wir schaffen maßgeschneiderte Kindertagesbetreuung und unterstützen die Kommunen dabei mit Nachdruck. Mein Ziel ist es, dass Familien den Betreuungsplatz bekommen, den sie sich wünschen."

Zu dem Sonderinvestitionsprogramm erklärte die Ministerin: "Seit 2008 unterstützt der Freistaat die Gemeinden massiv durch zusätzliche Mittel zum Ausbau der Kinderbetreuung. Damit tragen wir den geänderten Bedürfnissen der Familien und den steigenden Geburtenzahlen Rechnung." Über 1,2 Milliarden Euro habe der Freistaat dafür zur Verfügung gestellt. Hinzu kommen 696 Millionen Euro an Bundesmitteln. Im vierten Sonderinvestitionsprogramm wurden die 178 Millionen Euro an Bundesmitteln mit Landesmitteln in Höhe von 356 Millionen Euro erhöht. Insgesamt werden damit 63 500 Betreuungsplätze für Kinder bis zur Einschulung gefördert. Es werden alle bewilligungsfähigen Anträge berücksichtigt, die bis 31. August 2019 gestellt worden sind. red