Die Sonneberger Gisela und Wilfried Hofmann starteten im Frühjahr 2014 zu einer ganz besonderen Tour. Zu Fuß wollen sie die Welt entdecken auf 5740 Kilometern zwischen Deutschland und Maskat.
Die Hofmanns freuen sich auf Begleitung bei ihrem Vortrag über diese Wanderung am Donnerstag, 2. Februar, um 19.30 Uhr im Kronacher Struwwelpeter. Keine Angst, die 5740 Kilometer erwandern nur die Hofmanns. Die Besucher bekommen garantiert keine Blasen oder gar Muskelkater.
Ihren schweren "Wanderhaushalt" trugen die beiden Sonneberger dabei nicht im Rucksack auf dem Rücken. Zwei vollgepackte Wanderwagen schoben sie stetig vor sich her. Darin war alles verstaut, was man während so einer längeren Wanderung benötigt.
5740 Wanderkilometer liegen vor ihnen. Neun Länder durchwanderten sie. Es waren Monate der quälenden Blasen und der durchgelatschten Schuhe. Übernachtet wurde im Zelt, in Pensionen oder bei fremden Menschen in all diesen Ländern.
Gekocht wurde oft über offenem Feuer. Berauschend empfanden die beiden die unterschiedlichsten Landschaftsformen während ihrer Wandertour. Sie überquerten dabei die Alpen, kraxelten durchs griechische Pindos-Gebirge, wanderten entlang alter Karawanenrouten in der Türkei, stiefelten durch viel Sand im Oman oder erlebten die gigantische Bergwelt des Kaukasus in Armenien und Georgien.
Gisela und Wilfried Hofmann schätzen dabei die Langsamkeit ihrer Fortbewegung, denn nur durch diese wandernde Langsamkeit bekommen die Begegnungen mit den vielen Menschen unterwegs eine unglaubliche Fülle an Gastfreundschaft. Berauschende Bilder vermitteln am 2. Februar die 5740 erwanderten Kilometer.


Erlebnisse der besonderen Art

Es geht um spannende, berührende und kuriose Erlebnisse, um Gastfreundschaft, aber es geht auch um das Kennenlernen der eigenen Grenzen bei Hitze, Kälte oder Regen, bei extremer Anstrengungen und Abwesenheit jeglichen Komforts. Ob Iran, Albanien, Österreich oder all die anderen durchwanderten Länder, alle waren ein Erlebnis der ganz besonderen Art. re