Der Frankenwald-Wandermarathon geht in sein achtes Jahr und hat nichts von seiner Begehrlichkeit verloren. Im Gegenteil - die Nachfrage nach den limitierten Teilnehmerplätzen steigt stetig weiter an. Stammwanderer freuen sich jedes Jahr wie beim ersten Mal und Wandermarathon-Neulinge fiebern schon wochenlang auf den Startschuss hin. Dieser fällt am Samstag um 7 Uhr an der Dreifachsporthalle in Marktleugast.

Die beteiligten LQN-Gemeinden Marktleugast, Grafengehaig, Kupferberg und Stammbach haben sich mit ihren Vereinen und Akteuren an der Strecke mächtig ins Zeug gelegt und ein großes Programm zusammengestellt: Direkt nach dem Start an der Marktleugaster Dreifachsporthalle - wo sich alle Teilnehmer an einem reichhaltigen Frühstücksbuffet gestärkt haben - geht es nach Neuensorg. Dort warten schon die ersten Fans an der Strecke und bereiten die Gäste auf den ersten "Grenzübertritt" vor, und auch die erste von insgesamt 15 Versorgungsstationen auf der Strecke ist nicht mehr weit.

Nach stetigem Auf und Ab erreichen die Wanderer auf dem "Staafelsen" oberhalb von Grafengehaig einen tollen Aussichtspunkt. Ein Blick in die Kirche darf danach nicht fehlen, denn dort gibt es den Wandermarathon-Pilgerpass, und in der Frankenwaldhalle wartet nach neun absolvierten Wander-Kilometern bereits die Brotzeit.

Durch Grafengehaig kommen die Wanderer zwischen 8.30 und 10 Uhr und dürfen sich über begeisterte Zuschauer freuen. Weiter führt die Route ins Tal zum Schauschmieden in den Guttenberger Hammer. Vorbei an der Kleinrehmühle geht es mit Anfeuerung bergauf zur Weidmeser Höhe zum "Löschtrunk mit Zielspritzen". In Tannenwirtshaus gibt es den zweiten Pilgerstempel und einen "Traindorfer Engelsgruß", ehe im Wald nach Blutdruckmessung auch noch Wegelagerer auftauchen.

Zum Glück gibt's oberhalb von Kupferberg schon mal einen kräftigen Schluck Milch, ehe man sich einen "Monster-Einblick" in den Steinbruch gönnen kann. In Kupferberg wird dann Mittag gemacht, und nach dem Spital muss natürlich auch das Bergbaumuseum begangen werden, ehe es am Galgenberg einen süßen Nachtisch gibt. Die ersten Wanderer werden Kupferberg gegen 10.30 Uhr erreichen und mit dem letzten Teilnehmer wird bis circa 14 Uhr zu rechnen sein.

Über die Achatsmühle und die Schmölz geht der Weg weiter zum Frankenwald-Buddha in Herrenschroth und zu einer nächsten Stärkung am Feuerwehrhaus in Gundlitz. In der Kellergasse wird es dann "feucht-fröhlich" und am Perlenbach wartet königlicher Empfang, bevor der Anstieg zum Weißenstein zu meistern ist. Dort tanken die nun vermutlich schon etwas dezimierten Wanderer bei Kaffee und Kuchen neue Kraft und dürfen einen tollen Blick vom Turm aus genießen, bevor der Weg nach Stammbach in Angriff genommen wird.

An der Friedhofskirche muss für den fünften Pilgerstempel die "Hand ans Seil" gelegt werden und am Gemeindezentrum warten "sportliche Zielübungen". In Stammbach werden die Wanderer zwischen 13.30 und 18.30 Uhr anzutreffen sein. Märchenhaft wird es dann am Förstenreuther Blick und bei Roth warten die berühmt-berüchtigten Frankenwald-Weiber mit hochprozentiger Stimmung und Stärkung für die letzten sechs Kilometer.

In Steinbach gibt es noch "tierische Einblicke" in den Ponyhof und "Sagenhaftes", bevor es am Zechteich bei Marienweiher "Anglerlatein" zu lernen gilt. Die letzte Stempelstation für die sicherlich schon müden "Wander-Pilger" ist in der Basilika, und auf dem Wallfahrerweg geht es schließlich mit einer Vielzahl von motivierenden Stationen auf die letzten Kilometer bis zum Endpunkt der Tour in Marktleugast an der Dreifachsporthalle.

Die ersten Wanderer treffen gegen 15 Uhr ein, die letzten werden wohl bis nach 20 Uhr auf der Strecke unterwegs sein. Die Wanderer bekommen in der Göbelhalle ein großes Abendbuffet und dazu noch entspannende Massagen, um sich nach der sicherlich anstrengenden Tagestour zu regenerieren. red