40 neue Corona-Fälle im Landkreis meldet das Landratsamt Bad Kissingen am Freitag in seiner Pressemitteilung. Aktuell sind 233 Personen mit dem Virus infiziert, davon werden sieben stationär behandelt. Gegenüber dem Vortag sind zwei weitere Personen genesen. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt nach Berechnung des Staatlichen Gesundheitsamtes 149,3. Bisher sind im Landkreis Bad Kissingen insgesamt 4309 Corona-Fälle bestätigt. Als gesundet gelten inzwischen 3968 Personen. 108 Personen, die positiv auf Covid-19 getestet waren, sind verstorben. 218 Kontaktpersonen befinden sich aktuell in Quarantäne. Die Zahl der aktuell Infizierten teilt sich wie folgt auf die Altlandkreise auf: Bad Kissingen (119), Hammelburg (59), Bad Brückenau (55).

Betroffene Einrichtungen: Median Frankenpark Klinik, Bad Kissingen: 1 Mitarbeiter/in; Sanatorium Uibeleisen, Bad Kissingen: 1 weitere/r Mitarbeiter/in; Pflegeheim Willy-Brandt-Haus, Bad Brückenau: 1 Mitarbeiter/in; Johannes-Petri-Schule, Langendorf: 2 weitere Schüler/innen; Sinnberg-Grundschule, Bad Kissingen: 1 weitere/r Schüler/in; Grundschule am Mönchsturm, Hammelburg: 2 weitere Schüler/innen; Sinntalschule, Wildflecken: 1 weitere/r Schüler/in; Realschule, Bad Kissingen: 1 weitere/r Schüler/in und Anton-Kliegl-Mittelschule, Bad Kissingen: 3 weitere Schüler/innen.

Schwierige Kontaktverfolgung

Auch wenn durch die Impfungen die Anzahl der schweren Krankheitsverläufe durch Covid-19 deutlich geringer ist, ist derzeit ein starker Anstieg des Infektionsgeschehens zu beobachten, teilt das Gesundheitsamt Bad Kissingen in einer weiteren Presseerklärung mit.

Das ist auch auf die Tatsache zurückzuführen, dass die Menschen - bedingt durch die Lockerungen - wieder mehr soziale Kontakte haben. Das wiederum macht es für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gesundheitsämter immer schwieriger, zeitnah die Kontakte der Infizierten nachzuverfolgen. Deshalb konzentriert sich die Kontaktnachverfolgung vorrangig auf vulnerable Gruppen - also Personen, die beispielsweise aufgrund einer Vorerkrankung oder aufgrund ihres Alters besonders gefährdet sind - sowie auf Personen, die in Einrichtungen (wie in einem Pflegeheim) leben, heißt es weiter.

Bei positivem Test isolieren

Das Gesundheitsamt appelliert in diesem Zusammenhang noch einmal an die Eigenverantwortung der Infizierten. Wer positiv getestet wurde, sollte sich umgehend isolieren und die Kontaktpersonen verständigen. Diese sollten ihre Kontakte vorsichtshalber ebenfalls so weit wie möglich reduzieren und auf mögliche Symptome achten. Außerdem sollten die Vorsichtsmaßnahmen in Bezug auf Covid-19 (Abstand halten, Hygiene beachten, im Alltag Maske tragen, regelmäßig lüften) auch von Geimpften unbedingt eingehalten werden. Wer auch nur leichte Erkältungssymptome hat, sollte sich von anderen Menschen isolieren. Nur so kann eine erneute Ausbreitung des Virus verhindert werden. red