Auf den Dächern der Feuerwehr und des Stadtbauhofes in Ebern wird eine Bürgersolaranlage entstehen. Die Bürger können sich an den 1194 Solarmodulen, die das Sonnenkraftwerk zählt, beteiligen. Aktuell haben sich schon 30 Bürger bei der Stadt oder der "Sonneninitiative" gemeldet, wie die Stadt jetzt mitteilte.

"Das Interesse ist groß", stellt Bürgermeister Jürgen Hennemann (SPD) fest. Kein Wunder, sei doch eine Beteiligung an der Solaranlage eine saubere Geldanlage, bei der eine Rendite sicher sei und auch noch etwas für die Umwelt getan werde.

Im März ans Netz

Das von der Gebietsvertretung Bayern des Vereins "Sonneninitiative" projektierte Solarkraftwerk soll bis März 2021 ans Netz gehen. Die Investition soll mit vorrangig regionalem Bürgerkapital finanziert werden.

"Die Eberner Bürger haben zuerst die Möglichkeit, Anteile zu zeichnen, so dass die Wertschöpfung aus dem Stromverkauf in Ebern bei den Bürgern verbleibt", freut sich Jürgen Hennemann.

Derzeit werden die vertraglichen und baulichen Voraussetzungen für die Anlage geschaffen. Bei einem Abstimmungstermin zur Baumaßnahme vor Ort wurde der Mietvertrag für die Dächer der städtischen Gebäude unterzeichnet. Zudem werden Informationstermine vor Ort abgestimmt, die dann nach der Corona-Stillstandszeit stattfinden. Die Termine werden bekanntgegeben.

Wer Interesse an einer Beteiligung hat, kann sich auf der In-ternetseite www.sonneninitiative.de vormerken lassen und erhält dann weitere Informationen. Auch beim Gebietsvertreter des Vereins für Bayern, Karl-Heinz Konrad, Zum Romberg 1, 97816 Lohr, Telefon 0171/5249566, E-Mail info@sonneninitiativebayern.de, kann die Anmeldung erfolgen, und er gibt weitere Informationen zu dem Projekt. jrs