Die ersten Gespräche zu einer möglichen Erschließung eines Baugebietes im Bereich der Mahnbergäcker gab es schon 2014. Jetzt wurde das Gebiet im Zuge der Sitzung des Bau- und Umweltsenates am Dienstag für den Verkehr freigegeben.

"Damit übernimmt die Stadt auch die Straße mit allen Pflichten wie etwa dem Winterdienst", sagte Bürgermeister Marco Steiner (FW). Er erinnerte an das komplexe Verfahren in der Bauleitplanung, das 2016 schließlich in einem Satzungsbeschluss für das neue Baugebiet mündete.

Mit der Freigabe der Straße und der Übernahme durch die Stadt gilt das Baugebiet jetzt als erschlossen. Auf einer Fläche von rund 1,4 Hektar wurden 20 Baugrundstücke ausgewiesen. Die Fläche schwankt zwischen 450 und 900 Quadratmetern. Zur Erschließung, das betonte Marco Steiner, gehört in diesem Fall auch bereits die Versorgung mit Glasfaserkabel für schnelles Internet bis ins Haus.

Nicht nur dadurch, sondern vor allem durch die exklusive Lage auf dem höchsten Punkt des Mahnbergs, waren die Grundstücke sehr begehrt. "Es sind alle Grundstücke schon während der Erschließung verkauft worden bis auf eines," bestätigt Martin Stammberger. Sein Unternehmen hatte die Grundstücke erworben und die Erschließung mit einer rund 600 Meter langen Straße ausgeführt. Dabei wurde mit den Stadtwerken zusammengearbeitet, die alle Versorgungsleitungen und die Kanalisation mit verlegen ließen.

In dem raschen Absatz fast aller Grundstücke sieht Marco Steiner eine Bestätigung dafür, dass Rödental weiterhin eine attraktive Wohngemeinde ist.

Die Satzung für das Baugebiet sieht für die obersten Häuser, die noch oberhalb der Ringstraße liegen, zwei Vollgeschosse als genehmigungsfähig vor. Innerhalb der Ringstraße - und damit etwas tiefer gelegen - dürfen drei Vollgeschosse errichtet werden.