Veronika Schadeck

Es sollte was Neues werden und es hat sich gelohnt, der Fotowettbewerb von Kronach Creativ. Insgesamt 52 Fotografen machten während des Lichtevents "Kronach leuchtet" beeindruckende Aufnahmen von den in Szene gesetzten Gebäuden beziehungsweise Objekten.
Insgesamt 1700 Bilder wurden eingereicht. Gezeigt wurden eine Vielfalt von Motiven aus dem Bereich Architektur, Natur, Kunstwerk, aus Licht und Schatten. Ein Teil davon soll nun in dem jährlich erscheinen Kunstkalender mit verwendet werden.
"Ihr seid keine Amateure, ihr seid Profis", lobte der Leiter der Organisation von "Kronach leuchtet" und Initiator des Fotowettbewerbes, Hartmut Nenninger. Die Auswahl sei der Jury nicht leicht gefallen, erklärte der Projektleiter von "Kronach leuchtet", Markus Stirn. Mehr als zwei Nachtschichten seien notwendig gewesen, bis eine Entscheidung getroffen werden konnte.
Und in der Tat, es waren viele bestechende Impressionen dabei. In Szene gesetzt wurden unter anderem historische Gebäude und Wahrzeichen der Oberen Stadt wie zum Beispiel die Stadtpfarrkirche. Hartmut Nenninger bedankte sich bei den Sponsoren. Die meisten der Teilnehmer wollen nun auch im nächsten Jahr wieder mit ihren Kameras auf die Entdeckungsreise durch die Linse gehen und am Fotowettwerb teilnehmen.


Unterfränkin gewinnt

Den ersten Preis erhielt in diesem Jahr Jennifer Alka mit der Außenansicht der Stadtpfarrkirche. Die Haßfurterin war zum ersten Mal bei "Kronach leuchtet" zu Besuch. Ihr Eindruck: "Das ist bombastisch - ich komme wieder!" Im Fotokreativkreis in Ebern war sie auf den Fotowettbewerb in Kronach aufmerksam geworden.