"Der Erlös dieses Festes wird für das Rollenbergkreuz verwendet." Das sagte Pfarrer Richard Reis bei der Neusegnung des Rollenbergkreuzes am 30. Juni - und ist noch immer überwältigt von der großen Anzahl Besucher. Zusammen mit dem Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Klaus Wunder übergab er vor dem Berggottesdienst am Rollenberg an der Hütte des Frankenwaldvereins den Erlös an Bürgermeister Wunder.


Weil es sich besser anhört

Denn im Rathaus laufen alle Fäden der Spendensammlungen für das Kreuz und die beiden Kapellen zusammen. "Wir übergeben heute 1955,83 Mark an den Bürgermeister. Das hört sich mehr an als 1000 Euro", sagte Reis und lachte. Er dankte allen, die diesen Betrag durch ihre Mithilfe beim Fest oder ihre Teilnahme an den Festlichkeiten möglich gemacht haben.
Der Frankenwaldverein ist nun Pate des Rollenbergkreuzes und des Felsens. Zusammen mit der Gemeinde und dem Landkreis soll dieser das Kreuz von Bewuchs freihalten und das ganze Arsenal pflegen.
Bürgermeister Gerhard Wunder betonte, dass gerade solch christliche Symbole erhalten werden müssen. Es sei schließlich nicht nur ein Wahrzeichen von Steinwiesen, sondern ein Zeichen der christlichen Gemeinschaft des Ortes. "Das Kreuz wacht über unserem Ort, seine Einwohner und seine Besucher", sagte Wunder. Auch beim anschließenden Berggottesdienst, der von den Bläsern des Musikvereins Steinwiesen musikalisch begleitet wurde, gedachte man des Kreuzes und der wunderbaren Natur. sd