Es waren mehrere Kubikmeter Abfall, die rund 100 fleißige Müllsammler entlang den Ufern des "Weißen Mains" im Rahmen des Weltwassertages am vergangenen Samstag zusammentrugen und am Bauhof der Stadt Bad Berneck zur weiteren Entsorgung deponierten. Eine beeindruckende Gemeinschaftsaktion der Kommunen von Himmelkron und Bad Berneck, an der die Erwachsenen, Jugendlichen und Kinder gleichermaßen teilnahmen.

Angeregt hatte die Müllsammelaktion der Sozialpädagoge Jörg Schröder, der in der früheren Kurstadt zu Hause ist, und viele machten mit. Schröder hatte über 60 Müllsäcke eingekauft, die alle mit entsprechendem Abfall gefüllt waren. Auch ein altes Fahrrad, ein Kindersitz oder einfach wild entsorgte Elektrogeräte waren dabei, aber in der Hauptsache kam der kleine Plastikmüll an den Ufern des "Weißen Mains" zum Vorschein. Schröder: "Das ist eigentlich die Hauptgefahr für unsere Flüsse und diese kleinen Plastikteile werden auch von den Fischen gefressen, was auch zunehmend große Probleme bereitet." Bernecks Stadtoberhaupt Jürgen Zinnert (SPD) hatte zu der Aktion auch seinen Kollegen Gerhard Schneider (CSU) aus Himmelkron eingeladen, der spontan zusagte und die Vereine und Verbände aus der Gemeinde Himmelkron einlud. Hier waren vor allem die Wasserwacht und die Feuerwehren von Himmelkron und Lanzendorf stark vertreten. Daneben noch die Junge Union, die Pfadfinder, Bewohner der Himmelkroner Heime, die Ortsgruppe Bund Naturschutz, der Verein "Bürgerliste Zukunft Himmelkron" und Pfarrerin Almut Weisensee mit einer Gruppe von Konfirmanden. Himmelkron war insgesamt mit rund 60 Personen an der Sammelaktion beteiligt. Als Dankeschön für den großen Einsatz hatten die beiden Kommunen noch zu einem Grillfest eingeladen, bei dem die Bürgermeister Gerhard Schneider und Jürgen Zinnert die Bratwürste und Steaks selbst grillten. Rei.