In Fürth mussten DLRG, Rettungskräfte und Polizei einen kritischen Einsatz an der Rednitz unterbrechen. Das extreme Unwetter traf die Einsatzkräfte gleich doppelt.
Ein heftiges Unwetter hat am Dienstagnachmittag und -abend (14. Juli 2026) in Mittelfranken für Chaos, Schäden und mehrere Verletzte gesorgt. Plötzlich einsetzender Starkregen, Sturmböen und Hagel verursachten massive Probleme - sowohl auf den Straßen als auch auf Privatgrundstücken.
In Fürth sorgte das heftige Unwetter sogar für das Unterbrechen eines Einsatzes am Wasser, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken gegenüber inFranken.de bestätigt. Demnach waren Einsatzkräfte der DLRG, des Rettungsdienstes und der Polizei vor Ort. Die Retter waren gegen 17.45 Uhr zu Hilferufen im Bereich der Rednitz alarmiert worden, die dort von Passanten vernommen wurden. "Das Ganze ereignete sich am Käppnersteg", so der Beamte. Mit Rettungshubschrauber-Unterstützung suchten die Kräfte hier den Fluss nach einer möglichen Person in Not ab.
Auch Boote waren laut dem Polizeipräsidium Mittelfranken beteiligt. Heftiger Starkregen machte dann die weitere Absuche unmöglich. Hierbei wurde auch ein Fahrzeug der DLRG von herunterstürzenden Ästen getroffen, wie Bilder von News5 zeigen. Der Einsatz wurde kurz danach fortgesetzt. Auch hier wurden mehrere, teils dicke Bäume entwurzelt, heißt es im Bericht. Wie der Polizeisprecher erläutert, sei bei der Suche schließlich niemand gefunden worden. "Diese wurde dann um 19.15 Uhr eingestellt", schildert er gegenüber inFranken.de.