Stein (ots) -
Bereits im Laufe des gestrigen Donnerstags (17.08.2023) war es in den Stadtgebieten von Nürnberg und Fürth wiederholt zu Blockadeaktionen von Klimaaktivisten gekommen (siehe Meldungen 949, 953 und 955). Am heutigen Freitag (18.08.2023) führten Klimaaktivisten eine Protestaktion in Stein (Lkrs. Fürth) durch.
Gegen 09:30 Uhr ließen sich an der Stadtgrenze zu Nürnberg rund 60 Aktivisten im Kreuzungsbereich der Nürnberger Straße auf der Fahrbahn nieder und blockierten dort in der Folge alle Richtungsfahrbahnen für den Fahrzeugverkehr, wodurch es zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen kam. Polizeistreifen leiteten den Verkehr für die Dauer der Blockade ab.
Die mittelfränkische Polizei stufte die Blockadeaktion erneut als nicht angezeigte Versammlung ein, woraufhin die Einsatzkräfte mit der Räumung des betroffenen Kreuzungsbereichs begannen und die Teilnehmer des Protests einzeln von der Straße trugen. Diese hatten sich, wie bereits während der Protestaktionen am Vortag, nicht auf der Fahrbahn festgeklebt.
Die Kriminalpolizei Nürnberg leitet gegen die beteiligten Aktivisten Ermittlungsverfahren wegen Nötigung und Verstößen gegen das Versammlungsgesetz ein. Die betroffene Kreuzung konnte um 13:00 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden.
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Am vergangenen Freitag blockierte eine Gruppe von Klimaaktivisten der “Letzten Generation” die Straße nach Stein. Mehrere wütende Autofahrer beschimpften lautstark die Aktivisten, die in der prallen Sonne einfach auf der Straße saßen.
Dies geschah nach dem Tag mit katastrophalen Überschwemmungen hier in Nürnberg, sowie anhaltenden Waldbränden, Stürmen und Überschwemmungen auf der ganzen Welt. Anstatt sich über die Regierungen der Welt zu ärgern, die den Aussteig aus der fossilen Energiewirtschaft schleppend vorantreiben, beschuldigen die Menschen die jungen Demonstranten als "Terroristen". Es sei "Nötigung".
Als Deutsch-Amerikanerin, die am 11. September 2001 in Manhattan dabei war, bin ich empört, dass das Wort "Terrorismus" missbraucht wird, um harmlose Jugendliche zu beschreiben. Sogenannte “Klima-Kleber” mit Fanatikern zu vergleichen, die grausame Todesfälle verursacht haben, ist eine Verharmlosung des Terrorismus.
Ich verstehe, dass es für Autofahrer ärgerlich ist, Unannehmlichkeiten zu haben. Das Wort "Nötigung" impliziert jedoch, dass die Autofahrer zu etwas gezwungen werden, das sie nicht freiwillig tun wollen. In Wirklichkeit sind die Autofahrer mit der leichten Unannehmlichkeit konfrontiert, einen Stau umfahren zu müssen, etwas, das jeden Tag passiert. Das Engagement der jungen Menschen für eine saubere und gesunde Umwelt und eine Zukunft auf unserem Planeten wird jedoch kriminalisiert. Unsere Bayrische Staatsregierung und Bundesregierung sollen endlich handeln. Schließlich hatte das Bundesverfassungsgericht bereits im
Die Letzte Generation radikalisiert sich und greift wie im folgenden Beispiel, das Hausrecht verletzend, Polizeibeamte an und verletzt diese.
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"… und zum Teil auch versucht, sich […] Zutritt zu verschaffen beziehungsweise einzudringen". […] "Dabei kam es zu Scharmützeln beim Abdrängen und auch zum Angriff auf zwei Polizeibeamte. Eine Person, die wir bisher noch nicht identifizieren konnten, hat einen Beamten von hinten zu Boden gerissen und verletzt."
https://www.infranken.de/lk/nuernberg/blaulicht/usk-einsatz-in-nuernberger-biergarten-letzte-generation-stoert-soeder-im-wahlkampf-polizist-verletzt-art-5752124
Und dennoch wäre es gut, wenn die Letzte Generation bis zur Landtagswahl so weitermacht und den Ampeleffekt aus Berlin verstärkt. Denn dann fallen die Umfragewerte der Grünen weiter. Und am Schluss auch das Wahlergebnis.
Bei der heute bekannt gegebenen Prognose lag die grüne Partei seit langem nur noch auf dem vierten Platz.
Die Popularitätswerte der bayerischen grünen Spitzenkandidaten sind ebenfalls am Fallen.
https://www.wahlkreisprognose.de/bayern-csu-gibt-ab-push-fuer-freie-waehler-afd-und-spd/