Am Sonntagabend wurde ein junger Motorradfahrer auf der Strecke zwischen Erlangen und Fürth schwer verletzt. Er kam auf der Fahrbahn zum Liegen.
Ein 21‑jähriger Motorradfahrer aus Fürth war am Sonntagabend (23. August 2026) mit seinem Bike auf dem Weg über den Frankenschnellweg (A73) von Erlangen nach Fürth. Wie die Verkehrspolizei Erlangen nach Augenzeugenberichten feststellt, fuhr der junge Fahrer mit seinem Motorrad auf dem rechten Fahrstreifen.
Auf Höhe der Anschlussstelle Fürth-Steinach führte der junge Mann einen "Wheelie" durch. Bei diesem Trick fahren Zweiräder nur noch auf dem Hinterreifen; der Lenker wird dabei nach oben gezogen, sodass sich das Fahrgerät im möglichst großen Winkel zur Fahrbahn befindet. Vor wenigen Tagen war ein ebenso junger Motorradfahrer in Bamberg erst durch seine rasante Fahrweise aufgefallen und dann schwer verletzt worden.
Kunststück auf Frankenschnellweg mit Folgen: Aderpresse nötig
Das Manöver wurde zum Verhängnis. Nach etwa 100 Metern verlor der junge Fahrer demnach die Kontrolle über seine Yamaha-Maschine und stürzte. Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu und kam schließlich auf der Fahrbahn zum Liegen.
Die eintreffende Streife der Verkehrspolizei musste nach eigenen Angaben eine starke Blutung aus einem offenen Unterschenkelbruch mit einer Aderpresse, einem sogenannten "Tourniquet", stoppen. Nach der Behandlung vor Ort durch den Notarzt wurde der junge Motorradfahrer zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.
Die Polizei schätzt den Sachschaden am Motorrad auf rund 5000 Euro. Weitere Nachrichten aus Erlangen-Höchstadt und Umgebung findest du in unserem Lokalressort.