"Wüstenhaft": So geht es nach der Hitze weiter mit dem Wetter in Franken

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"Wüstenhafte Bodenfeuchte" in Franken - Der Wettertrend für diese Woche
Die Temperaturen schwanken diese Woche in Franken. Das und der ausbleibende Regen machen vor allem einer Region zu schaffen. (Symbolbild)
"Wüstenhafte Bodenfeuchte" in Franken - Der Wettertrend für diese Woche
Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Für Franken ist in Sachen Hitze Abkühlung in Sicht - doch die dauert nicht lange an. Ein Wetterexperte zieht außerdem ein erschreckendes Fazit. Das betrifft besonders eine fränkische Region.

Die aktuellen hohen Temperaturen dauern an. Wie der fränkische Wetterexperte Stefan Ochs (wetterochs.de) mitteilt, werden am Dienstag 36 Grad und Sonnenschein erwartet. Die Bildung einzelner Gewitter ist möglich, aber nicht besonders wahrscheinlich. Der Wind weht sehr schwach aus verschiedenen Richtungen. Ausnahmen bilden Gewitterböen aus Westen.

Stürmische Windböen können vor allem in der Nacht zum Mittwoch (5. August 2026) auftreten. Ein Band mit Regen und Gewittern wird zu diesem Zeitpunkt Franken überqueren. Tagsüber ist mit 32 bis 34 Grad zu rechnen, wobei Westwinde in Böen Stück für Stück weniger heiße Luftmassen nach Franken transportieren. Am Mittwoch ist mit Schauern und Gewittern zu rechnen. Dazu ist es heiter bis wolkig.

Es wird kühler und dann wieder heiß - fehlender Regen belastet vor allem Unterfranken

Am Donnerstag (6. August) und Freitag (7. August) wird es mit 29 Grad beziehungsweise 26 Grad etwas kühler. Weiterhin ist es wechselnd wolkig mit zeitweiligem Sonnenschein. Die Luft wird trockener, so dass kaum mehr Schauer oder Gewitter auftreten, und der in Böen frische Wind dreht langsam von West auf Nordwest, wie der Wetterexperte vorhersagt.

Für das kommende Wochenende meldet Ochs wieder steigende Temperaturen von rund 30 Grad, bedingt durch den Hochdruckeinfluss. Dazu ist es sonnig und trocken. Die wärmste Nacht erwartet Franken von Dienstag auf Mittwoch mit über 20 Grad. Danach wird es nachts wieder frischer mit bis zu 10 Grad in der Nacht zum Samstag.

Laut dem Wetterexperten zeigen Radarauswertungen weiterhin Gebiete in Franken mit extremer Trockenheit. Dazu gehört zum Beispiel ein breiter Streifen von Heiligenstadt über Scheßlitz bis Königsberg sowie westlich von Lengenzenn.

Besonders betroffen sei laut Ochs der Raum Würzburg-Kitzingen. Hier ist die Rede von "wüstenhaften Bodenfeuchteprofilen". Das zieht sich "von dort aus nach Westen weiter bis Frankreich". Auch an Regen mangelt es. Die erwarteten Niederschlagsmengen bis zum kommenden Montag (10. August) von ein bis zehn Litern pro Quadratmeter, bezeichnet der Experte als "mager". Weiter weist er darauf hin, dass Gewitter lokal für erheblich größere Regenmengen sorgen könnten.