Warm anziehen heißt es für die Menschen im Freistaat: Nach einem stürmischen Wochenende hält ab Sonntagabend der Winter Einzug. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, schneit es dann vor allem an den Alpen. Die Schneefallgrenze liegt bei etwa 1000 Metern.

Damit sind die stürmischen Böen, die seit Samstag durch Bayern wehten, den Angaben zufolge zunächst passé. Zuvor hatte der DWD vor Orkanböen mit Geschwindigkeiten um die 100 Kilometer pro Stunde gewarnt. Die Bahn brachte das Sturmtief nur wenig aus dem Takt: In der Nacht zum Samstag wurde die Strecke zwischen Nürnberg und Treuchtlingen für drei Stunden gesperrt. In der Oberleitung hatten sich Äste verfangen.

Vielerorts wehte der starke Wind Werbetafeln und Bauzäune und Bäume um. Autofahrer hatten vielerorts mit schlechter Sicht zu kämpfen. In Oberfranken traf ein Ast die Scheibe eines Autos. Verletzt wurde niemand.

Vorsicht vor Schnee und überfrierendem Schneematsch

In der neuen Woche wird es laut DWD vor allem an den Alpen schnell winterlich. Ab Montag soll es dort immer wieder kräftig schneien. Zwischen 10 und 20 Zentimeter Neuschnee sind möglich. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt bekommen die Lagen unter 1000 Meter mal weiße Flocken, mal Regenschauer ab.

Das Thermometer wird tagsüber wie in Mainfranken kaum über sieben Grad hinaus kommen. Ab Dienstag sinken die Temperaturen stetig. Frostige minus zwölf Grad erwartete der DWD für die Nacht zum Donnerstag im Oberallgäu. Autofahrern rieten die Meteorologen zur Vorsicht: Überfrierender Schneematsch könnte stellenweise für glatte Straßen sorgen.

Was sagt der Wetterochs für Franken voraus?

Am Montag und am Dienstag ist es wechselnd bewölkt mit Schauern, wie der Wetterexperte Stefan Ochs am Sonntagabend mitteilt. Dabei sinkt die Schneefallgrenze allmählich von 500 auf 300 m. Am Tag werden im Regnitztal maximal +5 bzw. +4 Grad erreicht. In der Nacht zum Dienstag kühlt es bis nahe 0 Grad ab. Auf den Höhen des Jura ist es 2 Grad kälter als im Tal. Der in Böen starke bis stürmische Nordwestwind lässt im Laufe des Dienstags langsam nach.

Am Mittwoch ist es überwiegend stark bewölkt. Hier und dort fällt noch etwas Schnee oder Regen. Die Höchsttemperaturen im Regnitztal gehen langsam weiter zurück auf +3 Grad. Am Donnerstag werden dann nur noch +2 Grad erreicht. Niederschläge fallen dann aber nicht mehr. Der schwache Wind dreht auf Ost. In den Nächten gibt es leichten Frost.

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