Am Donnerstag (04.06.2020) liegt über Mitteleuropa ein kräftiges Tief, erklärt Stefan Ochs. Entsprechend sei es überwiegend stark bewölkt und es bilden sich viele Schauer und Gewitter. Lokal könne es Regenmengen über 30 Millimeter geben. Dabei zeigen die Prognosen viel Klein-Klein, es formieren sich keine großen Regengebiete oder Gewittersysteme. Der Südwestwind lebt vor allem in Gewitternähe böig auf. Maximal werden 20 bis 22 Grad erreicht.

Das entspricht auch der Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für Bayern: Am Donnerstagvormittag  sei es stark bewölkt, vor allem in Franken und Schwaben gebe zeitweise Regen. Im weiteren Tagesverlauf erwartet der DWD Schauer und auch einzelne kräftige Gewitter. Die Höchsttemperaturen liegen am Donnerstag zwischen 19 Grad in der Rhön und bis zu 25 Grad an der niederbayerischen Donau.

Wettervorhersage: einzelne Regenschauer auch am Freitag und Samstag

Ab Freitag liegt dann unser Tief mit seinem Kern über der Nordsee und lenkt feuchte Atlantikluft zu uns, so der "Wetterochs". Der DWD sagt für Franken "anfangs noch gelegentlich, sonst häufiger Regen oder Regenschauer" voraus. Mit nur 11 bis 17 Grad werde es deutlich kühler als zuletzt.

"Tagsüber ist es am Freitag und am Samstag wechselnd bewölkt mit einzelnen Regenschauern", kündigt Stefan Ochs an. In der Nacht zum Samstag zieht ein Regengebiet durch Franken. Die Höchsttemperaturen liegen bei 16 Grad. Es weht ein mäßiger und in Böen starker, gelegentlich sogar stürmischer Südwestwind.

Der rasche Wechsel von Regenfällen, Schauern und Zwischenaufheiterungen prägt am Sonntag und zu Beginn der nächsten Woche unser Wetter. Die Höchsttemperaturen liegen bei 18 Grad.

Bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter 

Der Wind dreht auf West. Im Mittel ist er nur noch schwach. In Schauernähe gibt es frische Böen. Die nächtlichen Tiefsttemperaturen liegen bei rund 10 Grad.

Die Wettermodelle erwarten laut "Wetterochs" bis Mitte nächster Woche Gesamtregenmengen von 20 bis 40 Litern pro Quadratmeter. Die Pflanzen könnten damit ihren Wasserbedarf gut decken. Ein grundsätzliche Änderung der Niedrigwasserlage sei aber nicht zu erwarten.