Traumhaftes Wetter herrschte in Franken von Karfreitag bis Ostersonntag. Doch das frühlingshafte, ja beinahe frühsommerliche Wetter hält leider nicht über die kompletten Ostertage an - am heutigen Ostermontag (13.04.2020) fallen die Temperaturen spürbar.

Tief „Tanja“ lenkt kühle Polarluft nach Deutschland, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Ostersonntag mit. Am Ostermontag trifft uns die Kaltfront mit voller Wucht von Norden her, meint auch der fränkische Wetterexperte Stefan Ochs aus Herzogenaurach. 

Kaltfront trifft uns am Ostermontag: Wetterumschwung und Temperatursturz am Nachmittag

Etwa um 13 Uhr erreicht die Kaltfront Bamberg in Oberfranken und gegen 16 Uhr Roth in Mittelfranken. Dabei dreht der Wind von West auf Nord und lebt in Böen stark auf. Im Bereich der Kaltfront wird es bedeckt, auch Regenfälle sind möglich. Meist sind diese nur wenig ergiebig, lokal aber auch schauerartig verstärkt. Die Schneefallgrenze sinkt im Laufe des Montags bis in die Mittelgebirgslagen. Die Höchsttemperaturen von bis zu 19 Grad werden am Vormittag erreicht. Später am Nachmittag kühlt es auf 8 Grad ab.

Auch der Start in die reguläre Arbeitswoche bleibt kühl. Am Dienstagmorgen droht örtlich Glätte. „Für die in den vergangenen Tagen eifrig gesetzten Obst-, Blüh- und Gemüsepflanzen wird das eine besondere Herausforderung“, warnte die DWD-Meteorologin Jacqueline Kern. „Wer kann, sollte diese vor Frost schützen, sonst droht eine Neubepflanzung.“ Die Sonne wird meist von Wolken verdeckt, doch es bleibt überwiegend trocken. Maximal werden laut Ochs gerade mal 10 Grad erreicht. 

Erst am Mittwoch ist allmählich wieder Besserung in Sicht. Es wird wieder sonniger und bleibt trocken. Das Thermometer klettert wieder über 20 Grad, die Nächte bleiben aber frostig.