Viele sehnen sich nach den heißen Tagen endlich etwas Abkühlung herbei, doch die nahende Kaltfront bringt am Freitag (5. August) Schauer und Gewitter mit sich. Wetterexperten haben besonders für Franken schlechte Nachrichten.
Auf den heißesten Tag der Woche folgen Gewitter: Eine nahende Kaltfront verspricht ab Freitag (5. August 2022) endlich etwas Abkühlung.
Wetter in Franken: Gewitter nahen - Trockenheit trotzdem ein Problem
Dennoch wird sich an der Trockenheit in weiten Teilen des Freistaats vorerst nicht viel ändern: "Das ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, weil es gerade in Franken nicht flächendeckend regnen wird", sagte ein Meteorologe des DWD. Das bestätigt auch der "Wetterochs": Die Schauer begrenzen sich nur auf einzelne fränkische Regionen, wo es zudem "hier und dort mal blitzt und donnert". "Wenn man mit dem Fahrrad herumfährt und sich so umsieht, fallen in Wald und Flur doch schon einige Pflanzen mit Trockenschäden auf", gibt der Experte zu bedenken. Er rät Gartenbesitzern deshalb, Bäume und Sträucher im Auge zu behalten und ordentlich zu wässern.
In der Nacht zum Samstag gehen die Schauer und Gewitter dann in eher großflächigere Regengebiete über, "da steigt die Wahrscheinlichkeit, dass man mal ein bisschen Regen abbekommt", lautet die Prognose des DWD-Sprechers. Gerade im unter Trockenheit leidenden Franken ziehe der Regen aber sehr schnell weiter, "und dann kommt nichts mehr nach".
Am Samstag gibt es eine kleine Zweiteilung beim Wetter: Die Kaltfront liegt noch über dem Süden Bayerns, weshalb die Alpen und das Alpenvorland sowie Niederbayern noch einzelne Schauer und Gewitter abbekommen werden. "Insgesamt ist es dort auch eher bewölkt. Im Norden Bayerns ist es am Samstag dagegen schon wieder überwiegend freundlich", prognostiziert der Meteorologe. Mit 21 bis 27 Grad werde es aber kühler als zuletzt.
Zum Wochenanfang dann wird sich wohl erneut Hochdruckeinfluss durchsetzen. "Aber zumindest in der ersten Wochenhälfte wird es nicht schon wieder so heiß", betonte der DWD-Fachmann. Die 30-Grad-Grenze werde nur in Teilen Frankens angekratzt. Das Sommerwetter sei zwar für die Schüler in den Ferien angenehm, aber mit Blick auf Trockenheit und Waldbrandgefahr sei der fehlende flächendeckende Regen ein Nachteil, so der Meteorologe.
Die Höchsttemperaturen klettern von 29 Grad am Montag auf 32 Grad am Mittwoch und in der zweiten Wochenhälfte könnte es dann auch wieder sehr heiß werden mit mehr als 35 Grad. Ab Mittwoch sind einzelne Wärmegewitter zumindest nicht mehr ganz ausgeschlossen.
Ansonsten bleibt es niederschlagsfrei. Am stärksten kühlt es in der Nacht zum Sonntag ab, mit Mindestwerten nahe 12 Grad. Danach werden die Nächte wieder wärmer, mit Tiefstwerten von rund 15 Grad in der nächsten Woche.
Kein dauerhafter Regen in Sicht: "Prognosen für August sind düster"
Es ist und bleibt insgesamt trocken.Zu trocken. Nicht nur in Franken, sondern in ganz Deutschland. Meteorologe Dominik Jung spricht von "düsteren Prognosen": "Was wir bräuchten, wäre Landregen, ergiebig und lange anhaltend, am besten über Wochen schön verteilt. Doch die neusten Prognosen sind düster. Da kommt bis Monatsmitte kaum etwas vom Himmel. Die erste Augusthälfte ist geprägt von einer schweren Dürre. Weiterhin blockiert ein stabiles Hoch auf dem Atlantik sämtliche Regentiefs", erklärt er.
Laut Jung waren der Juni und der Juli 2 bis 3 Grad zu warm. Der August soll ähnlich aussehen: "Wir erleben einen sehr warmen Sommer, um nicht zu sagen einen Hitzesommer", so Jung weiter. Die globale Erderwärmung mache sich im Sommer mehr und mehr bemerkbar. Immer öfter werden wir Spitzentemperaturen um die 40 Grad erleben. Ähnliche Temperaturen habe es nach Jung schon in den 80er gegeben, "aber gerade ein einziges Mal". Jetzt werden derartige Ausreißer immer häufiger.
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wann sind bei Dominik Jung eigentlich die Prognosen mal nicht düster. Ich warte immer noch auf die "Schneebombe" vom letzten Winter. Hört endlich mal auf, für billige Schlagzeilen (da zählen nur die düsteren Prognosen) solche Leute zu zitieren, die was zu verlieren haben, wenn sie mal nicht zitiert werden! Es nervt einfach nur noch!!
Normalbürger
Nur mal als kleines Gegenbeispiel möchte ich mit Verlaub dem entgegen halten, dass die Menschen im Ahrtal im Juni 2021 für so eine düstere Prognose extrem dankbar gewesen wären. Hat halt alles sein Für und Wider; aber was ich gar nicht begreif, warum lesen Sie denn die Wetterprognosen, wenn Sie so sehr genervt sind und es ohnehin nicht glauben, was da von Herrn Jung prognostiziert wird ? Aber bitte, das sollte keine Kritik sein
Aber andererseits gestehe ich, jeden Tag mir teils mehrfach die Nachrichten am TV zu verfolgen, die mich extremst nerven, besonders die weltweit unfähigen Länderchefs und dem Säbelgerassel der Autokraten, aber auch der amtierenden deutschen Ampelregierung, deren Tätigkeit oder besser deren ständigen Missgeschicke im höchsten Maße zumindest fragwürdig sind.
KaroAcht
Richtig. Ich informiere mich auch täglich über die Wetterprognosen. Hätte mich gefreut, wenn wenigsten 50 % der angekündigten Regenfälle angekommen wären. Aber eine Garantie gibt es nicht und das muss auch jedem klar sein. Aber lieber einmal zuviel auf Starkregen eingerichtet, als hinterher von Hochwasser überrascht zu werden oder auch nur von Regenpfützen im ganzen Haus, wenn man mit offenen Fenstern einpennt. Auch beim Klimawandel weiss ich nicht, ob es schon fast beim Supergau angekommen ist, oder ob im Verlauf der Weltgeschichte eine zehnjährige Heiß-/Trockenphase ein Staubkorn im Lauf der Jahrtausende handelt, was aber nicht bedeutet, dass man nicht versuchen soll, die Umwelt und das Klima viel weniger zu belasten. Wenn in 50 000 Jahren wieder Mammuts durch Europa wandern, dann lagen die Klimaforscher evtl. falsch, das nützt uns und unseren Kindern aber gar nix und deshalb müssen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten jetzt handeln. Aber allzu genervt sollte man nicht sein, wer alt genug ist, weiß, dass vor 25 Jahren die Wettervorhersage sehr sehr viel ungenauer war.
GHorst
ja die Klimakatastrophe ist nicht mehr zu übersehen, und was machen wir! Wir verfeuern Kohle statt Gas, kaufen Frackinggas statt Piplinegas, und geben extrem viel Geld für Krieg aus, das für Klimaschutz fehlt, Wenn mir einer vor 9 Monaten gesagt hötte, das ist "Grün", ich hötte gelacht. Wenn es doch wenigstens meine Werte währen die dort angeblich verteidigt werden
wann sind bei Dominik Jung eigentlich die Prognosen mal nicht düster. Ich warte immer noch auf die "Schneebombe" vom letzten Winter. Hört endlich mal auf, für billige Schlagzeilen (da zählen nur die düsteren Prognosen) solche Leute zu zitieren, die was zu verlieren haben, wenn sie mal nicht zitiert werden! Es nervt einfach nur noch!!
Nur mal als kleines Gegenbeispiel möchte ich mit Verlaub dem entgegen halten, dass die Menschen im Ahrtal im Juni 2021 für so eine düstere Prognose extrem dankbar gewesen wären. Hat halt alles sein Für und Wider; aber was ich gar nicht begreif, warum lesen Sie denn die Wetterprognosen, wenn Sie so sehr genervt sind und es ohnehin nicht glauben, was da von Herrn Jung prognostiziert wird ? Aber bitte, das sollte keine Kritik sein
Aber andererseits gestehe ich, jeden Tag mir teils mehrfach die Nachrichten am TV zu verfolgen, die mich extremst nerven, besonders die weltweit unfähigen Länderchefs und dem Säbelgerassel der Autokraten, aber auch der amtierenden deutschen Ampelregierung, deren Tätigkeit oder besser deren ständigen Missgeschicke im höchsten Maße zumindest fragwürdig sind.
Richtig. Ich informiere mich auch täglich über die Wetterprognosen. Hätte mich gefreut, wenn wenigsten 50 % der angekündigten Regenfälle angekommen wären. Aber eine Garantie gibt es nicht und das muss auch jedem klar sein. Aber lieber einmal zuviel auf Starkregen eingerichtet, als hinterher von Hochwasser überrascht zu werden oder auch nur von Regenpfützen im ganzen Haus, wenn man mit offenen Fenstern einpennt. Auch beim Klimawandel weiss ich nicht, ob es schon fast beim Supergau angekommen ist, oder ob im Verlauf der Weltgeschichte eine zehnjährige Heiß-/Trockenphase ein Staubkorn im Lauf der Jahrtausende handelt, was aber nicht bedeutet, dass man nicht versuchen soll, die Umwelt und das Klima viel weniger zu belasten. Wenn in 50 000 Jahren wieder Mammuts durch Europa wandern, dann lagen die Klimaforscher evtl. falsch, das nützt uns und unseren Kindern aber gar nix und deshalb müssen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten jetzt handeln. Aber allzu genervt sollte man nicht sein, wer alt genug ist, weiß, dass vor 25 Jahren die Wettervorhersage sehr sehr viel ungenauer war.
ja die Klimakatastrophe ist nicht mehr zu übersehen, und was machen wir!
Wir verfeuern Kohle statt Gas, kaufen Frackinggas statt Piplinegas, und geben extrem viel Geld für Krieg aus, das für Klimaschutz fehlt, Wenn mir einer vor 9 Monaten gesagt hötte, das ist "Grün", ich hötte gelacht. Wenn es doch wenigstens meine Werte währen die dort angeblich verteidigt werden