• Neuer Rekordwert: Baureifes Land wird immer teurer
  • Preis für Bauland stark abhängig von der Region
  • Bauen in Franken: Wo das Land am günstigsten ist
  • Ursachen für den starken Anstieg der Baupreise
  • [Anzeige] Warum Fertighäuser bei fränkischen Familien boomen

Die Kaufpreise und Mieten von Immobilien steigen immer weiter an. Auch das Bauland kostet immer mehr. In Deutschland war Bauland noch nie so teuer wie im Jahr 2020. Das teilte das Statistische Bundesamt nach einer Auswertung im Januar 2022 mit. Ein Quadratmeter Bauland kostete in Deutschland im Jahr 2020 durchschnittlich 199 Euro. Im Jahr 2010 lag der Preis noch bei 130 Euro.

Preise sehr unterschiedlich von Region zu Region

Der Preis für Bauland in Deutschland hängt stark von der Region ab. Im Flächenland Bayern betrug der Quadratmeterpreis im Jahr 2020 ganze 349 Euro. In anderen Bundesländern wie Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern zahlten Grundstückskäufer im Vergleich dazu nur zwischen 46 und 63 Euro je Quadratmeter. Wie teuer baureifes Land in den Kreisen und kreisfreien Städten Frankens ist, stellt die Karte dar. Baureifes Land ist Bauland, auf dem die Bauarbeiten beginnen können.  

Auch innerhalb Frankens sind große regionale Unterschiede in Bezug auf den Preis für baureifes Land zu erkennen. Auf den ersten Blick fallen einem die dunkelroten Bereiche auf. In diesen Bereichen war das Land 2020 am teuersten. Nürnberg belegt dabei den ersten Platz mit 1060,36 Euro pro Quadratmeter. Auf Platz zwei folgt überraschenderweise Aschaffenburg mit einem Quadratmeterpreis von 836,30 Euro. Danach folgen erst Würzburg, Fürth und Erlangen. Am günstigsten war das Bauland im Landkreis Hof mit 33,60 Euro je Quadratmeter. Wer also noch ein Grundstück sucht und in Franken flexibel ist, sollte sich hier einmal umschauen.

Die durchschnittlichen Kaufwerte steigen grundsätzlich parallel zu der Gemeindegröße an. In Gemeinden mit weniger als 2.000 Einwohner*innen kostet das Bauland durchschnittlich 71 Euro pro Quadratmeter. In den 14 größten Städten Deutschlands mit mindestens 500.000 Bewohnerinnen und Bewohnern liegt der Preis durchschnittlich bei 1.213 Euro. Das ist eine Steigerung um das 17-Fache.

Neuer Rekord: auch die Baupreise steigen

Wer sich dazu entscheidet, neu zu bauen, muss derzeit tiefer in die Tasche greifen. Im November 2021 ist der Preis für den Neubau von Wohngebäuden im Vergleich zum Jahr davor um ganze 14,4 Prozent gestiegen. Das ist der höchste Anstieg der Baupreise seit 51 Jahren. In der Grafik ist diese Entwicklung erkennbar. Dort sind die Baupreisindizes seit 2012 quartalsweise veranschaulicht.

Der Anstieg der Preise wird durch verschiedene Faktoren verursacht. Zum einen trat ein Basiseffekt durch die befristete Mehrwertsteuersenkung im 2. Halbjahr 2020 auf. Ohne diese Mehrwertsteuersenkung hätte der Preisanstieg rechnerisch trotzdem immer noch ganze 11,6 Prozent betragen. Was sich außerdem deutlich auf den Baupreisindex auswirkt, sind die stark steigenden Materialpreise.  Besonders die Zimmer- und Holzbauarbeiten sind teurer geworden. Von November 2020 bis November 2021 gab es hier einen Anstieg um 38,9 Prozent. Das ist vor allem auf die erhöhte Nachfrage nach Bauholz im In- und Ausland zurückzuführen. Auch die Preise für Ausbauarbeiten wie zum Beispiel Estricharbeiten oder Tischlerarbeiten sowie Instandhaltungsarbeiten an den Wohngebäuden sind gestiegen.

[Anzeige] Energieeffizient, schnelle Bauzeit & alles aus einer Hand: Tausende Baufamilien wissen um die Vorteile von Fertighäusern. Mittlerweile wird jedes 5. Einfamilienhaus als Fertighaus gestellt. Der fränkische Anbieter LUXHAUS bündelt jahrzehntelange Erfahrung & Innovationsfreude. Erfahre mehr über die Bauweise und die Fertighäuser von LUXHAUS

Vorschaubild: © Capri23auto / pixabay.com