Alles neu macht diesmal der Juni. Im Stadtpark haben gestern Mitarbeiter des Gartenamtes die durch den Dauerregen ramponierte Bepflanzung der Zierbeete entfernt. Im Anschluss kann neu angepflanzt werden.

In schönster Blüte erstrahlen bereits die Bastionsgärten und das Alpinum mit der Flora der Kalkalpen, die mit der Pflanzenvielfalt des Jura weitgehend identisch ist. Hier suchen Eva und Michelle aus der achten Klasse der benachbarten Ritter-von-Traitteur-Schule Erholung in ihrer Mittagspause. Sie freuen sich an der Vielfalt der blühenden Pflanzen, ganz ohne Naturkundeunterricht, der hier einst erteilt wurde. Die Instandhaltung teilen sich der Förderverein Forchheimer Bastionsgärten und das Stadtgartenamt, das 160 Hektar Grünfläche zu pflegen hat.

Dazu gehört die Instandsetzung und Wartung von 51 Bolzplätzen mit einer Gesamtfläche von 49.000 Quadratmetern. Die 120 Mitarbeiter des Referates "Bau-, Grün- und Bäderbetrieb" pflegen neben den Parks 16 Hektar stadteigene und 21,5 Hektar vereinseigene Rasenspielfelder. Dazu müssen 14.000 Meter befestigte Wege instandgehalten und 650 Ruhebänke gewartet werden.

Darauf sitzend lässt sich die Blütenpracht der Stadtgärten am besten bewundern. Im Alpinum blühen zurzeit Akelei, Steinbrech, Lerchensporn und Mauerpfeffer. Edelweiß und Enzian sucht man dort vergeblich.