Die ersten Punktverluste drohen Wichsenstein oder Hiltpoltstein, die im InFranken-Kick der Kreisklasse 3 ER/PEG aufeinandertreffen.


Kreisklasse 3 ER/PEG: FC Wichsenstein (2.) - SV Hiltpoltstein (3.)

Gleich mehrere interessante Konstellationen hält der "Infranken-Kick" am Samstag zwischen dem FC Wichsenstein und dem SV Hiltpoltstein bereit. Beide Mannschaften holten in den ersten drei Spielen die Maximalzahl der Punkte, zur Wichsensteiner Sportlerkerwa steht also ein waschechtes Topspiel auf dem Programm. Im Fokus steht Florian Wehrfritz. Der Gästetrainer spielte 2013/2014 für den Gegner, im Kasten des FC steht mit Marc Wehrfritz der eigene Bruder und für die Tore der Hausherren sorgt mit Muhammed Abubakar ein ehemaliger Schützling des SV-Trainers. Der Anstoß wurde nicht wegen drohender Hitzigkeit, sondern Hitze auf 17 Uhr verschoben.


"Natürlich ist die Partie für mich reizvoll", erklärt Florian Wehrfritz. "Ich habe erst vor Kurzem mit meinem Bruder gesprochen und aus der Zeit in Wichsenstein kenne ich noch viele Gesichter." Zudem bestehe zwischen Wehrfritz und FC-Trainer Stefan Rubner eine enge Freundschaft. Für den SV-Übungsleiter gibt es also zahlreiche Gründe, sich auf das Topspiel zu freuen.

Dank des makellosen Saisonstarts gehen die Gäste mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen ins Kerwa-Spiel, unterschätzen wolle Hiltpoltstein die Gastgeber indes nicht. "Ich bin mit dem Start sehr zufrieden und wir wollen auch in Wichsenstein gewinnen. Doch wir wissen, dass es schwer wird", erklärt Wehrfritz. "Ich sehe den FC nicht nur als den bislang stärksten Gegner, für mich ist er sogar die stärkste Mannschaft in der Liga und der Topfavorit auf die Meisterschaft."

Aufhorchen lassen neben der optimalen Punktausbeute des FC auch die sieben Tore in drei Spielen von Wichsensteins Mittelstürmer Muhammed Abubakar, den Wehrfritz in Gößweinstein trainierte. "Ich habe ihn beim SVG mehr oder weniger in die Mannschaft geholt und es freut mich, dass er so erfolgreich ist. Er hat enorme Qualitäten und er hat in jedem Fall das Zeug, es in der Landesliga oder höher zu schaffen."

Im Lager der Hausherren herrscht erwartungsgemäß ebenfalls Optimismus. Trainer Rubner sieht einem interessanten Spiel entgegen, die Lobeshymnen gibt er höflich an die Gäste zurück: "Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe. Beide Mannschaften haben ihre Qualitäten und ich kenne Florian sehr gut. Hiltpoltstein operiert aus einer kompakten Defensive heraus und spielt ein ähnliches System. Für mich gibt es keinen Favoriten."

Positiv stimmt Rubner neben der starken Vorbereitung die personelle Situation, denn für Samstag kann er aus dem Vollen schöpfen. Auch für den restlichen Saisonverlauf hat der Trainer eine klare Vorstellung. "Ich denke, wir konnten uns in der Breite nochmals verstärken und sind um einiges besser dabei als im letzten Jahr. Wir wollen auf jeden Fall im oberen Drittel mitspielen."