Eine besondere Gratwanderung stellt die stille Zeit für Profisportler dar. Vor allem im Hallensport sind trotzdem Spiele angesetzt - teilweise sogar im Ausland. Corona sorgt heuer für eine zusätzliche Herausforderung, wie Tobias Varvne hinter dem siebten Türchen unseres Adventskalenders erzählt.

Der Schwede spielt seit 2017 für den HSC 2000 Coburg Handball. In der abgebrochenen Saison 2019/20 stieg der 33-jährige linke Rückraumspieler mit den Vestestädtern in die Bundesliga auf.

"Wenn ich an Weihnachten als Kind denke, fallen mir als erstes Schnee und natürlich Geschenke ein. In Schweden gibt es viel leckeres Essen und man genießt die Zeit mit der Familie. Alle schauen an Weihnachten Donald Duck. Es ist zwar immer dieselbe Folge, aber es ist einfach Tradition.

Seit ich Profi-Handballer bin, habe ich das Fest immer mit anderen ausländischen Spielern aus meiner Mannschaft gefeiert. Dafür haben wir ein bisschen von allen Traditionen übernommen. Schon seit ungefähr neun Jahren habe ich kein Weihnachten mehr mit meiner Familie verbracht. Das ist ein bisschen traurig, aber gehört leider dazu. Für dieses Jahr habe ich unabhängig von Corona keine großen Pläne. Es werden wohl wie immer meine Freundin und ich sein.

Da wir auch rund um Weihnachten trainieren, darf man da auch ein bisschen ungesunder oder mehr essen. Was mir in Deutschland rund um das Fest gefällt, sind die Weihnachtsmärkte, die meistens den ganzen Dezember über stattfinden. "