Stefan Mönius hat seit mittlerweile zwei Jahren einen treuen Begleiter: das Verletzungspech. Mittlerweile hat sich der Adelsdorfer von seinem zweiten Kreuzbandriss erholt und fiebert seinem Comeback entgegen. Das könnte ausgerechnet gegen einen sehr guten Freund stattfinden. Vorausgesetzt, dass einige wenige Faktoren mitspielen.

Wer hat Sie angespielt?
Stefan Mönius: Patrick Lindenberger, den ich in der Baiersdorfer A-Jugend kennen gelernt habe. Seitdem ist er ein sehr guter Kumpel von mir, mit dem ich privat auch viel unternehme. Trotz seiner Verletzung arbeitet er hart an seinem Comeback, um bald wieder für den TSV Kirchenehrenbach auf dem Feld zu stehen. Das schätze ich sehr.

Auch Sie hatten und haben mit langwierigen Verletzungen zu kämpfen.
Richtig, in zwei Jahren habe ich zwei Kreuzbandrisse gehabt.
Den ersten hatte ich mir im Jahr 2013 während eines Freundschaftsspiels mit dem Baiersdorfer SV gegen den SV Memmelsdorf zugezogen. Nach einem Jahr Pause begann ich wieder mit dem Training und war bereit, für meinen Heimatverein SC Adelsdorf die Schuhe zu schnüren. Leider war das Glück nicht auf meiner Seite und ich erlitt im damaligen Spitzenspiel gegen den FC Herzogenaurach im Juni 2014 meinen zweiten Kreuzbandriss. Nun steht mein erneutes Comeback bevor. Ich hoffe, dass ich im Pokalspiel gegen die DJK Weingarts meinen ersten Einsatz habe.

Heute trifft Ihr Team auf den Tabellenfünften aus Burk. Was muss da besser laufen als beim 0:2 gegen Kirchehrenbach?
Meiner Meinung nach hat sich der FC Burk im Vergleich zur letzten Saison deutlich gesteigert. Wir müssen von Anfang an wach sein, da uns das Gegentor in den Anfangsminuten gegen Kirchehrenbach vollkommen aus dem Konzept gebracht hat. Ehrgeiz und Leidenschaft der Mannschaft müssen auf dem Spielfeld vorhanden sein.

Als Tabellendritter kratzt Ihre Mannschaft an der Aufstiegszone. Wie sieht Ihr Ziel für die restliche Rückrunde aus?
Das Ziel ist natürlich weiterhin der Aufstieg. Jedoch können wir nicht mehr aus eigener Kraft dorthin gelangen. Ich hoffe, dass unsere Konkurrenten auch Schwächen zeigen und Punkte liegen lassen. Den Big Point haben wir letzte Woche leider gegen Kirchehrenbach verspielt. Aber ich bin mir sicher, dass unsere junge und dynamische Mannschaft genügend Potenzial hätte, um in der Bezirksliga mitzuhalten.

Wen spielen Sie als nächstes an?
Einen meiner besten Kumpels, Ferdinand Drummer. Wir kennen uns vom FSV Erlangen-Bruck. Gemeinsam haben wir dort in der C- und B-Jugend gespielt und viele Erfolge gefeiert. Als ich nach Baiersdorf gewechselt bin, folgte er mir ein Jahr später. Beim kommenden Pokalspiel gegen die DJK Weingarts werden wir vielleicht das erste Mal aufeinander treffen. Aber nur, wenn Knie und Trainer mitspielen.