Das Jahresende war bei der Gemeinderatssitzung auch Anlass, die Senioren- und Jugendbeauftragten zu ihrer Arbeit zu hören. Walther Hofmann begleitete das Thema Senioren und sprach von einem guten Besuch.
Im März 2015 hat man mit der gemeindlichen Seniorenarbeit begonnen. Lediglich die Beteiligung aus Geschwand könnte noch besser sein. Detaillierter ging Heike Habermann auf ihre Seniorenrunde Gemütlichkeit ein. Mit 20 bis 30 Besuchern im Schnitt ist der Zuspruch hoch. Angepasst an die Jahreszeiten gab es entsprechende Angebote vom Fasching, "Frühlingserwachen" bis zum Weinfest im Oktober. Körperliches und geistiges Fitnesstraining findet sich vielseitig im Programm. Leicht gemacht wird es durch engagierte freiwillige Helfer, wo auch die Musik und die häusliche Backkunst nicht fehlen.


2300 Einwohner

Marc Maier berichtete aus dem Programm der Jugend. Herausragend dabei ist das umfangreiche Ferienprogramm. Bei der Gemeinde bedankte er sich für die gute Unterstützung.

Bürgermeister Markus Grüner dankte allen Helfern anschließend beim gemütlichen Beisammensein. Dabei ließ er nochmals das Jahr mit Blick auf die Welt und ihre turbulente Entwicklung Revue passieren. "Uns geht es gut, gebt diese Botschaft weiter", betonte er nachdrücklich. Er vergaß dabei nicht den Verlust von berühmter Persönlichkeiten Freunden und Bekannten.

Keine Bilanz ohne Zahlen. So zählt Obertrubach Ende 2016 2300 Einwohner, 18 Geburten gegenüber 14 im Vorjahr, 14 Sterbefälle gegenüber zwölf im Jahr 2015. 100 Zuzüge stehen 110 Wegzüge gegenüber, was durch die Asylsuchenden wesentlich beeinflusst ist.

Die Gemeinde hat 743 000 Euro an Schulden. Das sind 335 pro Kopf, ein guter Wert, weit unter Landesdurchschnitt. Schließlich hatte Grüner vielen Institutionen und Ehrenamtlichen Dank zu sagen.

Pfarrer Werner Wolf blickte bei dieser Gelegenheit auf 33 lange und positive Jahre in Obertrubach zurück. Einmal mehr ging er ausführlich auf sein Herzensanliegen, die Situation im kirchlichen Kindergarten St. Marien ein. Die Belegungszahl um die 80 Kinder, eine über längere Zeit schwierige Variable. Für eine vierte Gruppe müsste ein Anbau geschaffen werden. Nach seinen ersten vorsichtigen Erkundigungen müssten dafür um die 180 000 Euro aufgebracht werden. Das Erzbistum rückt dafür keinen Cent heraus, beschränkt sich auf Renovierungen.


Hand- und Spanndienste

Pfarrer Wolf denkt an Hand- und Spanndienste, soweit die Regierung da mitmacht. "Als Bettler mache ich mich gerne für die Kinder stark, wenn ihr alle mittut, dann schaffen wir das doch", ist sein Appell an die Gemeinde. Pfarrer Werner Wolf hat als Bauherr in Obertrubach viel bewegt und weiß wovon er spricht. Und angepackt haben die Obertrubacher bisher allemal.

Der örtliche Schulleiter Jochen Neuner bestätigte die gute Zusammenarbeit mit Kindertagesstätte und Gemeinde und dankte dafür. Er freut sich über die Arbeit der Bläsergruppe, die in der Jugendblaskapelle Obertrubach ihren Fortgang findet und von dort auch unterstützt wird. Seine Rede endete traditionell mit dem Gedicht zum Jahresende.