Bei der Verabschiedung der 106 Abiturienten des Herder-Gymnasiums interpretierte Oberstufen-Koordinatorin Susanne Heydenreich die Buchstaben HGF als "heute geht's fort." Die Buchstaben stünden aber auch für Halli-Galli-Funpark oder hart geführtes Fitnestraining, das die Schulabgänger nun hinter sich hätten, erklärte Heydenreich in ihrem launigen Rückblick auf die vergangenen Jahre.
Schulleiterin Lieselotte Rall-Weiß sprach bei der "letzten Vollversammlung" der Schulfamilie von einem "wunderbaren Schulfest". Besonderes Lob zollte sie jenen 18 Absolventen, die erst vor drei Jahren mit "Mittlerer Reife" ans Gymnasiums gekommen waren. Insgesamt erzielten die Abiturienten einen Gesamt-Notendurchschnitt von 2,35.
Ehe die Abiturienten ihre Abschlusszeugnisse in Empfang nehmen durften, wurden neben den Jahrgangsbesten eine Reihe von Schülern geehrt, die sich an der Schule besonders engagiert oder in einzelnen Fächern Bestnoten erzielt hatten. Sie erhielten die Ehrenmitgliedschaft in der Deutschen Physikalischen Gesellschaft oder der Gesellschaft Deutscher Chemiker.

Wie ein Kuchen

Gleich zu Beginn der Feierstunde hatte die stellvertretende Landrätin Rosi Kraus (CSU) daran erinnert, dass mit dem Ende der Schulzeit die Zeit des Behütetseins vorbei sei. Den Schulabschluss verglich die mit einem Kuchen: "Ihr habt alle Zutaten mitbekommen. Wie er schmeckt, kommt darauf an, was ihr daraus macht." Kraus ermunterte die Abiturienten: "Geht euren eigenen Weg und schlagt nicht den Pfad eines anderen ein."
Wie vielfältig diese Pfade sein können, veranschaulichte Rektorin Lieselotte Rall-Weiß, die darauf verwies, dass es 330 Ausbildungsberufe, 1600 Studienfächer und gar 17 000 Studiengänge gebe. So stünden die Schüler an einer Weggabelung, an der sie sich entscheiden müssten, welchen Weg sie einschlagen wolten. Dabei sei das Ende des Weges nicht absehbar. Fest stehe aber: "Heute geht's fort. Und zwar heiter gelöst und fröhlich."

Auf eigenen Füßen

Auch Eva Schrumpf, Oberstufenkoordinatorin des Ehrenbürg-Gymnasiums, ermunterte die 124 Abiturienten: "Auf zu neuen Ufern." Spätestens jetzt, mit dem Erreichen des Abiturs müssten die Schüler lernen, auf eigenen Füßen zu stehen . Dies bedeute eine große Verantwortung, aber auch eine große Freiheit. Schrumpf ermunterte ihre Schützlinge, diese Freiheit dazu zu nutzen, selbstbewusst neue Wege einzuschlagen, denn Abiturienten seien die Elite, was die schulische Bildung angeht. 32 der 124 Abiturienten am EGF haben sogar eine 1 vor dem Komma, und zwei glänzen gar mit dem Traum-Notenschnitt von 1,0.

Triebfeder Neugierde

Landrat Hermann Ulm (CSU), wie MdL Michael Hofmann (CSU) ein ehemaliger Absolvent des Ehrenbürg-Gymnasiums gab den Entlass-Schülern Weisheiten von Albert Einstein mit auf den Weg. Zum einen sei Phantasie wichtiger als Wissen, denn dieses sei begrenzt. Zum anderen könnten Probleme nicht mit den Mitteln gelöst werden, wie sie entstanden seien. Schließlich legte Ulm den Abiturienten die Neugierde als Triebfeder für das weitere Leben ans Herz. Das entsprechende Einstein-Zitat dazu lautet: "Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig."
Thomas Mart, Elternbeiratsvorsitzender des Ehrenbürg-Gymnasiums, schloss sich dem mit einem Zitat von Spiderman an: "Mit großer Macht kommt große Verantwortung." Und er appellierte an die Jugendlichen: "Die Zeit ist begrenzt. Verschwendet sie nicht."
Schulleiter Karl Fuchs sprach von einem besonderen Jahrgang, der vertrautes Terrain hinter sich lasse. Er hoffe, dass die Schule die richtigen Wertmaßstäbe und wichtige Grundlagen für die Zukunft gelegt habe. Dann überreichte er den Schülern ihre Abschlusszeugnisse. Zuvor hatten sich die Schüler-Sprecher bei Lehrern, Mitarbeitern der Schule und bei den Mitschülern für deren Engagement mit Rosen bedankt.


Herz. Das entsprechendende Einstein-Zitat dazu lautet: "Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig."
Thomas Mart, Elternbeiratsvorsitzender des Ehrenbürg-Gymnasiums schloss sich dem mit einem Zitat von Spiderman an: "Mit großer Macht kommt große Verantwortung." Und er appellierte an die Jugendlichen: "Die Zeit ist begrenzt. Verschwendet sie nicht."
Schulleiter Karl Fuchs sprach von einem besonderen Jahrgang, der vertrautes Terrain hinter sich lasse. Er hoffte dass und dass die Schule die richtigen Wertmaßstäbe und wichtige Grundlagen für die Zukunft gelegt habe. Dann überreichte er den Schülern ihre Abschlusszeugnisse. Zuvor hatten sich die Schüler-Sprecher bei Lehrern, Mitarbeitern der Schule und bei den Mitschülern für deren Engagement mit Rosen bedankt.