Als einziger der vier Kandidaten ließ sich Manfred Hümmer (FW) am Wahlabend nicht im Rathaus blicken. Er machte seinen Besuch vom Ergebnis abhängig, und seine 22 Prozent waren nicht dazu angetan, sich in den Trubel zu stürzen. So blieb er bei Freunden und zog eine bittere Bilanz seines dritten gescheiterten OB-Anlaufs. "Entweder die Forchheimer Wähler sind völlig desinteressiert an Politik oder sie wählen stur nach Parteibuch - da kann man dann wohl auch einfach Pfosten rot und schwarz anmalen, die werden auch gewählt", zeigt sich der 54-Jährige am Telefon tief enttäuscht vom Votum der Bürger.

"Fachliche Kompetenz und Engagement haben überhaupt keine Rolle gespielt, Themen wie die Ostspange haben sich nicht ausgewirkt", konstatierte der Freie Wähler. Hümmer wolle nun in aller Ruhe überlegen, welche Konsequenzen er für sich zieht.