Auf, zu. Nochmal auf. Ein Knirps im Spiderman-T-Shirt spielt mit der Tür. Batsch. Lieber doch nicht zu lange schauen. Und überhaupt: "Was machen all die fremden Menschen da vor meinem neuen Zuhause?" Das dürfte sich der Junge gedacht haben, als Sabine Schulenburg und Alexander Dworschak von der Wohnungsbau- und Sanierungsgesellschaft in Forchheim (GWS), Detlev Behrens von "Pack mer's" und Bernhard Rettig vom Sozialamt die neuste Unterkunft für Asylbewerber in Forchheim vorstellten.

Zwei Jahre sind vergangen, bis das 77-Quadratmeter-Haus mit seiner orangefarbenen Fassade endlich wieder einen Zweck erfüllen kann. Wo einst Bügelmaschinen gedampft und Waschmaschinen getrommelt haben, erfinden heute zwei Geschwister Geschichten von Puppen und Helden. Wer die Räumlichkeiten des Ökowaschhauses kannte, würde sich wundern, wie sich Geschäftsräume in ein Zuhause verwandelt haben.