Die Phase Null war die entscheidende Phase für den Neubau der Grundschule in Neunkirchen am Brand. Einen dick gefüllten Ordner mit den Ergebnissen dieser vorgeschalteten Planungsphase brachte Sachbearbeiter Michael Mosch mit in die Sitzung des Marktgemeinderats. Er und die damalige Rektorin Beate Kuen waren federführend, wofür Bürgermeister Martin Walz (CSU) lobende Worte fand. Diese Ergebnisse werden den Markt und die Räte noch lange begleiten. "Wir sind mit viel Respekt an diese Aufgabe gegangen, haben alles aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet", sagte Mosch und bezog damit nicht nur die Kommune und die Pädagogik ein. Ein zukunftsfähiges Ganztagesmodell, generationenübergreifend wird die neue Grundschule sein. Denn auch der Hort ist mit der Schule verknüpft, und die Vereine sind im Boot. "Die Vision basiert auf Expertengesprächen. Auch Exkursionen fanden statt. Wir haben verschiedene Lernhausschulen angeschaut. So ist eine Schule für alle entstanden", erinnerte Mosch an die vorangegangenen Monate. Diese Schule für alle entstand mit der Prämisse, eine möglichst große Schule zu bauen, die die Bildungsaspekte der nächsten 30 bis 50 Jahre aufnehmen kann und alle nutzungsberechtigten Gruppierungen aufnehmen kann. So wurde alles immer weiter zur Schulfamilie hin bewegt, im Gespräch mit Fachbehörden und Ministerien. Denn die Schule ist in einer Campusform entwickelt. Damit könne auch die Sportentwicklung auf ein anderes Level gehoben werden. Die Sportvereine wurden abgefragt und bestätigten, Probleme mit geeigneten Stätten zu haben. Auch eine Standortuntersuchung war beauftragt worden. Mit der Machbarkeitsstudie als Grundlage war dann im Gemeinderat die Entscheidung gefallen, den jetzigen Standort beizubehalten. "Mit dieser Phase haben wir eine gute Grundlage geschaffen", betonte Mosch. Dem stimmten alle Gemeinderäte zu. Werner Kruckow (Grüne) drängte auf eine schnelle Umsetzung der Digitalisierung. Gerade die momentane Corona-Situation zeige, wie notwendig das sei. "Wir müssen die Schule des 21. Jahrhunderts so aufbauen, dass es die Ansprüche des 21. Jahrhunderts hat. Da setze ich die Digitalisierung als wichtigen Bestandteil voraus", stimmte Bürgermeister Walz zu. Mit dieser Vorbereitung zum Schulneubau kann es dann zur Bauumsetzung gehen, heißt: die Architektenentscheidung zu treffen.

Neuwahlen

Neuwahlen haben bei der Feuerwehr in Großenbuch stattgefunden. Zum Kommandanten wurde Klaus Reif gewählt, Alexander Körner ist dessen Stellvertreter.