Der Ausspruch des Forchheimer Bäckers Färber: "Die Zeit ist noch nicht reif", könnte von den Liberalen stammen, fand Heubisch. Dem Jungen Liberalen Patrick Schroll attestierte der gebürtige Münchner schauspielerisches Talent. "Eine der wichtigsten Voraussetzungen, über die ein (angehender) Politiker verfügen muss", erläutere Heubisch. MdB Sebastian Körber lobte: "Patrick hat es geschafft, die Veranstaltung vorzubereiten, bei den szenischen Darstellungen eine Rolle zu übernehmen und ein Referat zu halten."

Körber erklärte, warum eine liberale Kraft in der Politik notwendig sei. Die Grünen erschwerten jeglichen Fortschritt forderten gar einen Vegetariertag und die SPD wolle ständig die Steuern erhöhen, um immer neue Sozialleistungen zu verteilen. Der Landesbank-Skandal habe gezeigt, dass die Alleinherrschaft der CSU wenig sinnvoll sei, argumentierte Körber.
Vor allem der Mittelstand, der 80 Prozent der Ausbildungs- und 70 Prozent der Arbeitsplätze stelle, brauche liberale Fürsprecher.

Die Koalition in Bayern habe das Land vorangebracht und zwar in einer Art, die Zukunft sichert, fand Heubisch. Ausfühlich erläuterte Heubisch, warum die FDP Studiengebühren für gerecht hält. Werde sie abgeschafft, komme das Geld aus dem Haushalt. Diese Verbindlichkeiten müsse jeder bezahlen, auch jene mit einer rein beruflichen Ausbildung. Das sei unsozial, meinte Heubisch.

Die Raute nach Berlin

Er reklamierte auch die renovierten Baudenkmäler in Berlin für sich. "Da müsste die bayerische Raute drauf", fand Heubisch, denn bezahlt wurden die Maßnahmen mit dem Geld aus dem Finanzausgleich, das zum überwiegenden Teil (3,3 von 3,9 Milliarden Euro) aus Bayern kommt. Statt das Geld für Konsum auszugeben, müssten die Mittel aus dem Finanzausgleich für wirtschaftliche Anreize genutzt werden - so wie in Bayern. Hier gelte die Gleichung: "Wissenschaft plus Wirtschaft ist gleich Wohlstand." Zur Stärkung des ländlichen Raumes sei es notwendig, dass die Fachkräfte hierher zurückkämen. Dafür gelte es, noch weitere Anreize zu schaffen.