Am 17. und 18. September zwischen 10 und 18 Uhr veranstaltet das Fränkische-Schweiz-Museum in Tüchersfeld wieder seinen historischen Handwerkermarkt. Meister ihres Fachs zeigen große Handwerkskunst.
An zahlreichen Ständen im Museumshof und in den Gebäuden öffnen sich so Einblicke in die Herstellung besonderer oder alltäglicher Dinge. Große Beachtung erfährt der Bäcker, wenn er am Handwerkermarkt den alten Museumsbackofen anschürt.


Lange Vorlaufzeit

Für das Museumsteam beginnen die Vorbereitungen zu diesem großen Museumsfest schon viele Monate vorher: Es müssen Handwerker und Musiker gefunden und die Werbung geplant werden. Einige Handwerker haben sich so in den Markt verliebt, dass sie jedes Jahr kommen.
Neben diesen Stammkräften schafft es das Museumsteam aber immer wieder, neue Standbetreiber für den Markt im Fränkische-Schweiz-Museum zu begeistern.

Am Marktwochenende präsentieren sich heuer mehr als 20 unterschiedliche Gewerke den Besuchern im Fränkische Schweiz-Museum: Bierbrauer, Bäcker, Schmied, Steinmetz, Lederer, Hutmacherin, Imker, Töpferin und viele mehr. Natürlich verkaufen die Handwerker ihre Produkte auch. So kann so manches Weihnachtsgeschenk in diesem Jahr schon sehr früh ganz ohne Stress erworben werden.


Bei der Arbeit

Museumsleiter Rainer Hofmann ist es aber besonders wichtig, dass die Meister ihre Handgriffe in einer "offenen Werkstatt" auch tatsächlich dem Publikum zeigen. So entstehen an den Ständen sehr interessante Gespräche. An einigen Ständen können Kinder auch selber Kleinigkeiten ausprobieren.

Das Einzugsgebiet für den Tüchersfelder Handwerkermarkt ist sehr groß. Jedes Jahr kommen Menschen aus der gesamten Metropolregion in den Pottensteiner Ortsteil und lassen die charmante Atmosphäre auf sich einwirken. Dieses Jahr bietet sich am historischen Handwerkermarkt überdies die letzte Chance, die aktuelle Familienausstellung "Als das Mammut zu schwitzen begann ..." zu besuchen. Mit dem Markt endet am Sonntag auch diese erfolgreiche Ausstellung. red