Hunger, Dürre und Durst - das sind Schlagwörter, die im Zusammenhang mit dem Welttag des Wassers, der jedes Jahr am 22. März begangen wird, häufig genannt worden sind. Aber auch in den jüngsten E-Mails des aus Wimmelbach bei Hausen stammenden Kenia-Missionars Frater Hans Seubert an seine Verwandten und Freunde ist davon immer wieder die Rede gewesen. Den Menschen in Kenia macht es schwer zu schaffen, dass die Regenzeit in der zweiten Jahreshälfte 2014 ausgefallen ist. Die Folge sind eine schier unerträgliche Hitze für Menschen und Tiere.

Viel mehr als die Europäer erschwert der Klimawandel der ländlichen Bevölkerung im Westen Kenias das Leben. Bleibt die Regenzeit aus und können sie ihre Felder nicht bestellen, ist in der Folge über mehrere Monate Hunger ihr täglicher Gefährte.