Die Wählergemeinschaft Pretzfeld-Altreuth (WPA) steht hinter ihm: Walther Metzner wurde zum Bürgermeisterkandidaten der WPA gewählt. Der 56-Jährige ist derzeit der Zweite Bürgermeister in der Marktgemeinde Pretzfeld und weiß nach eigener Aussage genau, worauf er sich einlässt. "Meine Familie war erst wenig begeistert. Doch ich konnte sie überzeugen, dass das eine Herzensangelegenheit für mich ist", erzählt Metzner. Jetzt steht auch seine Familie hinter ihm und wird ihn unterstützen. In seiner Jugend verbrachte der in Forchheim geborene Bürgermeisterkandidat schöne Zeiten in Pretzfeld, denn seine Mutter stammt von hier. Der Name seines Opas "Nikl-Hans" findet sich im "Nikl-Bräu" wieder, und sein Urgroßvater Karl Kraus war nach dem Krieg Bürgermeister in Pretzfeld.

Seit 15 Jahren Zweiter Bürgermeister

1989 zog Walther Metzner dann hierher, gründete 1996 die WPA als Verein mit und wurde in den Gemeinderat gewählt. Seit insgesamt 15 Jahren engagiert er sich als Zweiter Bürgermeister für die Marktgemeinde und vertrat schon viele Male den jeweiligen Bürgermeister oder die Bürgermeisterin: "Ich habe bewiesen, dass ich in Situationen, die nicht alltäglich sind, handlungsfähig bin."

Walther Metzner ist begeistert von Pretzfeld. Er schwärmt von der Gemeindeverwaltung und lobt deren Arbeit. "Wir haben auch wirklich gute Vereine, die aktiv sind und Jugendarbeit leisten", sagt er und zählt auf, was die WPA im Gemeinderat bisher schon geleistet habe. Zum Beispiel unterstützte sie, dass das Rathaus am alten Standort bleibt und saniert wurde. "Ich halte das für eine gute Lösung, um den Ortskern am Leben zu halten." Die Freiwillige Feuerwehr Pretzfeld hat ihr Haus saniert und die Fahrzeughalle wurde neu gebaut. Alle Wehren des Marktes Pretzfeld werden bis 2021 mit neuen Fahrzeugen ausgestattet sein, aber auch der Friedhof wird saniert. Metzner selbst möchte Probleme pragmatischer angehen. Zum Beispiel könnte er sich vorstellen, dass in der Judengasse erst einmal nur die Teerdecke erneuert wird, damit die Bürger nicht länger die Löcher und den Schmutz ertragen müssten. Er stellt sich auch vor, dass die Gemeinde bis 2026 keine fossilen Brennstoffe mehr in den Heizungen nutzt. "Ideal wäre für die gemeindlichen Gebäude eine zentrale Energieversorgung", meint Walther Metzner, der sich innovative Lösungen wünscht. Er wolle auch nichts versprechen, was er nicht halten könne: "Gewerbe ansiedeln oder Gaststätten fördern, das ist schnell versprochen. Aber dafür braucht es Unternehmer, die das dann wirtschaftlich betreiben."

Für ältere Menschen

Damit ältere Menschen in Pretzfeld leben können, stellt er sich beispielsweise eine Senioren-WG vor. Walther Metzner will gemeinsam mit den Bürgern für den Markt Pretzfeld mehr erreichen - und das am besten schnell und unbürokratisch.

Die Liste:

Die WPA-Liste Walther Metzner, Christian Stemper, Jürgen Kaiser, Erhard Müller, Gerhard Mader, Angelika Dehrmann, Werner Schmidt, Hans Hofmann, Katharina Neuner, Josef Brütting, Sebastian Metzner, Christina Binöder, Clemens Kaiser, Werner Priebusch, Jens Geiger, Yvonne Raschig, Christian Mader, Günter Klatt, David Mader, Thomas Neuner, Rudolf Wild, Dominik Hofmann, Katja Priebusch, Josef Hirner, Felix Schnitzerlein, Daniel Werner, Christian Hetz, Michaela Schäfer: Ersatz: Ursula Klatt, Elke Metzner, Markus Ruppert, Heike Kaiser.