FFW-Vorsitzender und Kreisbrandmeister Marc Maier begrüßte die Ehrengäste. Der Schirmherr und Pfarrer Werner Wolf dankte den Männern der Jubelwehr für ihre Einsatzbereitschaft zu allen Tag und Nachtzeiten. "Danken möchte ich für den Schutz und das In-Ruhe-Schlafen-Können, für die Sicherheit und für das gute Gefühl, dass viele Männer in Minutenschnelle verfügbar sind", sagte Wolf.


Ein Paradebeispiel

Bürgermeister Markus Grüner (CSU) gratulierte im Namen der Gemeinde Obertrubach. Die FFW Wolfsberg sei eine Organisation, die über einen langen Zeitraum mehrere Staatsformen, zwei Weltkriege, die Wiedervereinigung und vieles mehr überlebt habe. Die Feuerwehr sei ein Paradebeispiel für die ehrenamtliche und selbstlose Arbeit zum Wohle der Allgemeinheit. Dazu kämen Maßnahmen wie Verkehrssicherung. Die Wehr sei fester Bestandteil im gesellschaftlichen und sozialen Leben. Das Feuerwehrgerätehaus in Wolfsberg habe etwas mehr gekostet als veranschlagt, hier sei aber jeder Euro gut angelegt.

Andreas Eggert überbrachte als Vorsitzender die Glückwünsche des Patenvereins FFW Geschwand. Seit 1965 gibt es diese Freundschaft. Jetzt lud er zu einem gemeinsamen gesellschaftlichen Abend in Ge schwand ein.
Die Stellvertretende Landrätin Rosi Kraus (CSU) gratulierte zum schönen Feuerwehrgerätehaus und freute sich über die intakte Wehr im Trubachtal. Ihr fiel die Aufgabe zu, Klaus Zellmann für 40 Jahre aktiven Dienst in der Wehr auszuzeichnen. Dazu darf sich Zellmann mit seiner Frau über einen Aufenthalt im Feuerwehrerholungsheim in Oberbayern freuen.

Kommandant Andreas Kirsch ging ausführlicher auf den Lebenslauf Zellmann ein, der 1975 mit 16 Jahren in den Feuerwehrdienst eintrat. Als Dank und Anerkennung überreichte er neben der Urkunde auch ein Foto mit Erinnerungen.

"Hier bewegt sich was, hier ist Gemeinschaft", stellte Kreisbrandrat Oliver Flake in seiner Grußbotschaft fest. Das sei auch der Wille der Gründungsväter. Aus den Händen von Vorsitzendem Marc Maier und Andreas Kirsch nahmen zahlreiche treue Vereinsmitglieder Urkunden entgegen. So wurden ausgezeichnet für 40 Jahre Treue zum Verein Konrad Grembler, Bernhard Kümmerling, Klaus Zellmann, Für 60 Jahre Siegfried Maderer, Heinz Kirsch, für 65 Jahre Georg Brendel, für 70 Jahre Johann Funk.

Zahlreichen verdienten Mitgliedern im Ehrenamt überreichte Marc Maier die Bayerische Ehrenamtskarte des Landratsamtes Forchheim und verlas dazu ein Dankesschreiben von Landrat Hermann Ulm (CSU).

Kommandant Andres Kirsch und Marc Maier bereiteten ihren Vorgängern eine Überraschung: So ernannten sie Gregor Dresel zum Ehrenkommandanten. Dresel diente von 1987 bis 2013 als Kommandant. Kirsch bezeichnete ihn als die ruhige Hand, die immer weiterweiß. Seine Handschrift sei überall sichtbar. Erich Kirsch wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Seit 1977 in der Wehr, stand er 27 Jahre dem Verein vor. Erich Kirsch bringt sich in vielerlei Hinsicht in die Organisation und Koordination auch heute noch ein.

Schließlich war es Bernd Will, Vorsitzendem des SV Wolfsberg, vorbehalten, im Namen aller acht Vereine der früheren Gemeinde Wolfsberg zu gratulieren. "Gut, dass die Gemeinde vier Wehren hat", zitierte er einen Ausspruch von Altbürgermeister Willi Müller. Schließlich würden die Aufgaben nicht einfacher, sondern komplexer. Als Geschenk überreichte er eine Vereinschronik, zusammengestellt von Erich Kirsch mit nicht weniger als 1143 Bildern. Sie reicht von 1890 bis 1997.

Die Jubiläumsfeier klang am nächsten Tag aus mit einem Festgottesdienst in der Filialkirche von Untertrubach und einem Familienprogramm am Nachmittag.