Am Montagabend ist es zu einem Brand in einem Recyclingbetrieb in Forchheim gekommen.
Die Rauchwolken über Forchheim waren zum Zeitpunkt des Brandes zwischen 20.15 und 21.15 Uhr aus großer Entfernung zu erkennen. Die Information der Polizei, Türen und Fenster zu schließen, verunsicherte zusätzlich. Im Recyclingbetrieb Fritsche in der Steinbühlstraße stand eine Schreddermaschine in Flammen.

Die Maschine stand außerhalb der Lagerhallen. Wohl auch deshalb hatten die Feuerwehren aus Forchheim, Buckenhofen, Burk und Kersbach die Flammen nach knapp einer Stunde gelöscht. Insgesamt waren 108 Feuerwehrleute, acht Mitarbeiter des THW und weitere Rettungskräfte im Einsatz.

Die Maschine brannte vollständig aus. Auch ein Teil des Schreddergutes in Form von festen Kartonagen fing Feuer. Der 44-jährige Mitarbeiter, der die Maschine bediente, wurde durch den Rettungsdienst mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Klinikum gebracht.

Gesicherte Erkenntnisse zur Ursache des Brandes konnten bislang noch nicht erlangt werden. Ein technischer Defekt wird jedoch nicht ausgeschlossen. Die Polizei schätzt den Schaden des Brandes auf etwa 100.000 Euro.

Obwohl das Feuer nur knapp 100 Meter neben der Bahnlinie und unweit der Straße loderte, kam es laut Polizei zu keiner Verkehrsbeeinträchtigung.