Der Schock des Jahres 2001 saß tief. Am Neder-Keller war ein Stollen eingebrochen. Plötzlich stellte sich die Frage, inwieweit der Forchheimer Kellerwald überhaupt noch genutzt werden kann. Denn es zeigte sich, dass auch andere Keller durch Klüfte im Fels und durch das Sickerwasser vom Einsturz bedroht waren. Das Bergamt gab dann eine erschreckend nüchterne Empfehlung: Schließt die alten Keller und verfüllt sie.

Umweltfreundliche Kellernutzung

Gerhard Zedler, Chef des Bauamtes und oberster Forchheimer Denkmalschützer, war am Dienstag die Erleichterung darüber anzumerken, dass die Stadt der Empfehlung des Bergamtes damals nicht gefolgt war.