Ein ausverkauftes Haus konnten die Verantwortlichen, allen voran der Pfarrgemeinderat mit seinem Vorsitzendem Klaus Zametzer, zum Pfarrfasching in Kersbach begrüßen. Jung und Alt, Groß und Klein feierten gemeinsam in der faschingsmäßig dekorierten Turnhalle der DJK.

Nach dem Kinderfasching begann der gemeinsame Fasching. Pfarrer Martin Emge, Pfarrvikar Binu James und Diakon Christian Wolfahrt waren mittendrin. Den Auftakt machten die kleinsten Akteure mit ihrem Ausflug in den Dschungel. Die Tanzschlümpfe entführten den vollen Saal in die Welt des Dschungelbuchs. Tosender Applaus und Zugabe und Gummibärchen waren der Lohn der strahlenden Kinder.

Die "Showkids" waren die nächsten Akteure im Kersbacher Narrensaal. Die wunderschönen Kostüme gaben dem Auftritt eine besondere Note. Mit dem Start der Musik wurde eine hervorragende Choreographie in der Manege des Zirkus gezeigt. Die Leistung der Trainerinnen wurde vom Pfarrgemeinderatsvorsitzenden mit dem "Kersbacher Flüssigorden" belohnt.

Der Höhepunkt des ersten Teils war dann "Dance Revolution", welche die Narren in den Zauberwald entführte. Akrobatik und Tanz ergaben eine perfekte Choreografie.

Die "Dorftratschen" aus Kersbach durften dann den Saal mit ihren Erkenntnissen versorgen. Statt einem Rollator nutzen sie einen perfekt mit einem Kasten Bier ausgestatteten "Grillator", um sich fortzubewegen. Vielmehr beschäftigte sie, dass nun auch noch die letzte Wirtschaft, welche seit ewigen Zeiten in Kersbach zur Tradition gehörte, geschlossen hat. Wo soll man nun hingehen zum Frühschoppen oder Dämmerschoppen? Die "Dorftratschen" hatten aber eine Idee: Vielleicht ins Pfarrheim? Aber nur, wer am Sonntag pünktlich zur Kirche kommt. Bratwürste und Bier im Pfarrheim? Martin Emge meinte: "Schau mer mal!" So manches wie die neu in Kersbach am Bahnhof entstehende "Flaniermeile" beschäftigte die "Dorftratschen" auch. Eines sei sicher: Als zwar alte, aber voll funktionsfähige Überwachungskameras würden sie das Dorfgeschehen bis 2021 weiter beobachten.

Die "Cherry Creeks" mit "Military Cowboy" brachten das Publikum mit ihrem Showauftritt weiter in Stimmung. Der alljährliche Höhepunkt war der Auftritt des Kersbacher Männerballetts. Es hatte viele Wochen geübt und versucht, das Problem mit dem teuflischen Ding namens Alexa irgendwie auf die Reihe zu bekommen. Tänzerisch eine ansprechende Sache. Einige akrobatische Einlagen waren sehenswert. Manche fränkische Faschingshochburg sollte sich vor dem Kersbacher Narrenvolk in Acht nehmen.