Denn sie sind damit beschäftigt, auf den Menüvorschlägen herumzukauen, die von der sogenannten "Vernetzungsstelle für Schulverpflegung" im Kulturausschuss serviert wurden.

Diese Vorschläge sind schwer verdaulich: Soll in der Mensa nun eine "Mischküche" entstehen? Oder soll der Appetit auf ein "Tiefkühlsystem" angeregt werden. Oder ist es ratsam, Warmverpflegung zu kredenzen? Dann würden aber die Mägen jener Schüler knurren, die nach einer "Cook & Chill-Küche" mit ihren "noch nicht ganz durchgekochten" Produkten hungern.

Doch egal ob "Aufbereitungsküche" oder "Zubereitungsküche" - am Ende sitzen die Schüler womöglich dennoch unmutig vor vollen Tellern. Denn wichtiger als die Nahrung scheint das Ambiente der Nahrungsaufnahme. Manchen Schülern dreht es den Magen um, wenn sie Tisch-Gemeinschaften bilden müssen. Manche können ihr Essen nur auf Barhockern genießen.