"Verwandtschaftlich verwandt", so lautet der Titel dieser Komödie in drei Akten von Hansueli Züger, die die Theatergruppe Leutenbach im Pfarrheim von Leutenbach auf die Bühne gebracht hat.
In der recht unterschiedlichen Verwandtschaft dieses Stückes geht es drunter und drüber angesichts der Erwartung der Erbschaft des Gablerhofs.
Der aus dem Leben scheidende Altbauer war zeitlebens ein spaßiger, aber auch gerechter Mann und kannte seine Pappenheimer offensichtlich ganz genau. So taucht nach dessen Tod ein erstaunliches Testament auf. Das Rätselraten beginnt mit der Verfügung des Altbauern: "Wer wenig beigetragen hat, bekommt wenig, wer mehr....".

Spekulation und Begierde

Das öffnet Spekulationen und Erwartungen Tür und Tor. Die Begierde ist groß. "Wieso der Dokta, der Pfarra war doch scho do", ist man fast enttäuscht, als doch noch Hoffnung besteht.