" Da waren schon riesige Waller dabei, der größte war über 1,60 Meter lang", erinnert sich Mönius. Und auch einen Hecht mit knapp über einen Meter und 20 Pfund zog er schon aus dem Fluss. Doch sein kapitaler Fang vom Samstag brachte selbst den erfahrenen Angler in Wallung.

"Ich habe am ganzen Leib gezittert, als ich den Hecht nach 15 Minuten aus dem Wasser gekeschert habe", berichtet Mönius sichtlich aufgewühlt. Einen Meter und zehn Zentimeter lang ist das Prachtexemplar. Das Besondere: Der Raubfisch hat ein Gewicht von über 25 Pfund. "So einen Hecht aus der Aisch zu ziehen ist schon eine kleine Sensation", findet der Petrijünger. Waller dieser Größe würden häufig gefangen, ein Hecht dieser Dimension dagegen nur alle paar Jahre, wenn überhaupt, wissen erfahrene Aischangler.

Gefangen hat Christian Mönius den Hecht in der "oberen Aisch" von Hallerndorf aus gesehen in Richtung Willersdorf. "An einer besonders tiefen Stelle, die von Seerosen bedeckt war", verrät er. Mit einem Blinker als Köder hatte er seine Spezialrute ausgeworfen.

Erst nach hartem Kampf mit dem Fisch konnte Mönius das Ungetüm aus dem Wasser hieven. Das sei nicht ungefährlich, berichtet Mönius. "Wenn man nicht genau aufpasst, schnappt der Hecht mit seinen messerscharfen Zähnen zu.