Mit bis zu 50 Prozent Einbußen müssen die Landwirte in der Region bei der Getreideernte rechnen. Nur wenn es einige Tage lang ergiebig regnen würde, könnte noch etwas ausgebügelt werden. Bei der Gerste geht gar nichts mehr. Die Notreife hat schon eingesetzt.


Die bayerische Sahara


Die Höchstadter Ecke wird nicht umsonst als "bayeri sche Sahara" bezeichnet, weiß Rudolf Groß, Landwirt aus Kairlindach. Sandige Böden, mal kühle, mal warme Nächte, aber anhaltende Trockenheit. Das Wasser geht aus. Die Sonderkultur Spargel bereitet große Sorgen. Sie hätte Feuchtigkeit gebraucht und die Nachtwärme in den ersten Wochen.

Kann der Landwirt in guten Jahren rund 50 Doppelzentner Getreide pro Hektar ernten, kommt er heuer nicht über 20 Doppelzentner. "Drei Liter pro Quadratmeter hat es heute Nacht geregnet.