31 Mädchen und Buben aus den Pfarreien Sankt Leonhard, Zentbechhofen und Sankt Jakobus, Etzelskirchen spendete der Bamberger Oberhirte in Zentbechhofen das Sakrament der Firmung.

Es war der erste Besuch von Erzbischof Schick in Zentbechhofen. Letztmals weilte bei der Einweihung des Kirchenanbaus vor 40 Jahren ein Bamberger Oberhirte im Ort, wie Leonhard Lunz, der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates bei seiner Begrüßung hören ließ. Auf den Stufen zur Kirche hießen Pfarrer Stefan Pröckl und der örtliche Kindergarten den hohen Gast willkommen. Lange unterhielt sich der Erzbischof mit den Kleinsten, zeigte ihnen sein Bischofskreuz, bewies aber auch, dass er in punkto Fußball auf dem Laufenden ist. "Gott grüße dich" sang zur Eröffnung in der Kirche der Männerchor der Sängerlust Zentbechhofen unter der Leitung von Vitus Kramer, der auch die Orgel spielte.


Offene Herzen für den Heiligen Geist

Um den heiligen Geist zu empfangen, brauche es vor allem ein offenes Herz, hielt der Firmspender den jungen Christen entgegen. "Die Schatzkiste ist gefüllt für euer Leben. Ihr könnt immer wieder etwas herausholen", rief er ihnen zu. Ein Buch, die Heilige Schrift, sei in der Schatzkiste, mit den wichtigsten Weisungen für das Leben. Das wichtigste Wort Jesu sei das von der Liebe: "Dass wir von Gott geliebt sind, dass wir Gott lieben dürfen und unseren Nächsten lieben sollen wie uns selbst." Die Schatzkiste enthalte auch ein Navigationssystem. Das Navi sei der heilige Geist. "Er sagt uns, wenn wir vom guten Weg abgekommen sind und umkehren müssen." In der Kiste wären auch die sieben Gaben des heiligen Geistes. Vor der persönlichen Firmspendung rief der Erzbischof diese Gaben auf alle herab. Zuvor hatten die Jugendlichen ihre Taufgelübde erneuert und damit als mündige Christen ganz bewusst "Ja" zu ihrem Glauben gesagt.

Nach dem Gottesdienst trafen sich Gemeinde, Firmlinge, Paten und der Erzbischof zu einer Agape im Pfarrhof.