Wetter Aktualisierung Samstag, 21.04.2018, 09.00 Uhr
Bamberg hat am Freitag seinen alten Dekadenrekord von 29,0 Grad eingestellt, in Nürnberg wurde laut dem Herzogenauracher Wetterexperten Stefan Ochs mit 28,1 ein neuer Rekord aufgestellt.

Am Samstag und am Sonntag ist es überwiegend heiter und es bleibt allgemein niederschlagsfrei. Die Höchsttemperaturen liegen bei 27 bis 28 Grad. Tagsüber gibt es einzelne frische Windböen aus wechselnden Richtungen. Ansonsten ist der Wind schwach.

Am Montag überquert eine Kaltfront aus Westen das Frankenland. Es ist wechselnd bewölkt mit einzelnen Schauern und Gewittern. Der Westwind lebt kräftig auf, das deutsche ICON Wettermodell erwartet stürmische Böen Beaufort 8. Maximal werden 18 bis 22 Grad erreicht.

Am Dienstag ist es im Bereich eines Zwischenhochs freundlich und niederschlagsfrei. Die Höchsttemperaturen liegen bei 21 Grad. Der schwache bis mäßige Wind weht aus West.

Die nächste Kaltfront lässt am Mittwochnachmittag die Schauer- und Gewittertätigkeit erneut aufleben. Zuvor gibt es einen kleinen Warmluft-Einschub mit Mittagstemperaturen von 22 Grad. Der Westwind frischt wieder stark auf.

Am Donnerstag und Freitag fließen kühle Atlantikluftmassen ein. Es ist wechselnd bewölkt mit Schauern. Am Tag maximal 17 bzw. 12 Grad.

In der zweiten Hälfte der nächsten Woche werden die Nächte deutlich frischer und am nächsten Wochenende muss mit leichten Nachtfrösten gerechnet werden.

Die bis Anfang Mai laufenden Mittelfristprognosen zeigen keine großen Temperaturausschläge nach unten. Die Chancen stehen gut, dass wir in diesem Frühjahr keinen heftigen Kälteeinbruch mehr erleben werden.

Wochenend-Wetter Stand Freitag 20.04.2018
Typisch April, könnte man sagen - während es am Wochenende in einigen Teilen Frankens wohl einen neuen Wärmerekord geben könnte, droht in der nächsten Woche sogar wieder Nachtfrost.


Neue Wärmerekorde

Doch davor wird es laut dem Herzogenauracher Wetterexperte Stefan Ochs richtig schön: Am Freitag und am Samstag bleibt es sonnig und trocken. Die Höchsttemperaturen liegen bei 27 bis 30 Grad. Der bisherige Wärmerekord für die 2. Aprildekade wird in Nürnberg (27 Grad am 20.04.1968) ziemlich sicher und in Bamberg (29 Grad am 18.04.1949) wahrscheinlich übertroffen. In Kitzingen wird es mit 30 Grad mal wieder am heißesten. Die Waldbrandgefahr ist laut Deutschem Wetterdienst deshalb gebietsweise sehr hoch. In den Nächten kühlt es auf fünf bis zehn Grad ab.



Der Saharastaub wandert derzeit von Marokko und Algerien in Richtung Frankreich. Er wird Franken laut Ochs nicht erreichen. Daher sollten bei uns keine dichteren Schleierwolken auftauchen.


Sonntag drohen Gewitter

Am Sonntag scheint laut Ochs tagsüber noch die Sonne und es bleibt niederschlagsfrei. Die Höchsttemperaturen liegen bei 27 Grad. Es weht ein schwacher Westwind. Am Abend ziehen von Westen her einzelne Gewitter auf. Das sind die Vorboten einer Kaltfront, die Franken am Montagmorgen mit starken bis stürmischen Windböen und weiteren Gewittern überquert.

In der nächsten Woche wandert Kaltluft aus dem grönländischen Raum über den Atlantik zu uns. Natürlich wird die Luft dabei vom Wasser des nordatlantischen Stroms erwärmt. Aber der Atlantik ist im Frühling generell recht frisch (vor Irland zehn Grad) und während es bei uns derzeit so ungewöhnlich warm ist, gibt es draußen auf dem Ozean mehrere Kaltluftvorstöße, das heißt das Wasser ist dort sogar 0,5 bis 1 Grad kälter als normal.


Vorsicht vor Nachtfrost - beim Pflanzen aufpassen

Es wird in der nächsten Woche zwar nicht besonders kalt, verglichen mit den jetzigen Temperaturen erleben wir laut Ochs aber doch einen kleinen Schock: Es ist wechselnd bewölkt mit Schauern. Die Höchsttemperaturen gehen im Laufe der Woche von 18 auf 14 Grad zurück. Dabei weht ein mäßiger und in Böen starker Westwind.

Ende nächster Woche ist mit leichten Nachtfrösten zu rechnen. Man sollte sich also von der aktuellen Wärme nicht zu unüberlegten Schritten verleiten lassen, wie zum Beispiel Tomatenpflanzen aussetzen.