VHS Herzogenaurach startet in das Wintersemester

1 Min
Oliver Kundler und seine Stellvertreterin Fabienne Feller-Geißdörfer freuen sich auf das Wintersemester bei der VHS Herzogenaurach. Foto: Bernhard Panzer
Oliver Kundler und seine Stellvertreterin Fabienne Feller-Geißdörfer freuen sich auf das Wintersemester bei der VHS Herzogenaurach. Foto: Bernhard Panzer
 

VHS-Leiter Oliver Kundler hat Unterstützung bekommen. Seit Mai ist Fabienne Feller-Geißdörfer die stellvertretende Leiterin der städtischen Volkshochschule in Herzogenaurach. Beide stellten das Programm für das Wintersemester vor.

Die promovierte Italo-Romanistin hat an den Universitäten Erlangen und Parma studiert. Die 37-Jährige lebt mit ihrer Familie in Puschendorf. Bei der VHS hat sie eine Halbtagesstelle und kümmert sich um die beiden Bereiche Sprachen und Beruf.

Da freut sich die neue Stellvertreterin als Italienfan besonders darüber, dass man im Bereich der italienischen Sprache mehrere Kurse neu im Angebot hat. Mit Annalisa Buttazzi Costa habe man eine engagierte Dozentin gewinnen können, die auch neue Ideen einbringt, sagt Fabienne Feller-Geißdörfer. Italienisch plaudern im Eiscafé gehört da ebenso dazu wie ein Kurs "Viva Verdi", der am 200. Geburtstag des Komponisten (10.Oktober) beginnt.

Im beruflichen Bereich wird großer Wert auf den Wiedereinstieg der Frauen gelegt. Drei sich ergänzende Seminare werden da angeboten. 1#googleAds#100x100 Neu ist ein Angebot, das Antwort auf die Frage "Was will ich nach der Babypause eigentlich?" geben soll. Damit im Zusammenhang steht auch die Jobbörse des Landkreises, an der sich die VHS wieder beteiligt. Sie findet aber erstmals unter der Woche statt, nämlich am 17. Oktober. Damit komme man Müttern entgegen, da die Kinder da im Gegensatz zum bisherigen Samstag im Kindergarten oder in der Schule sind. Auch wird man zentraler: Von der Berufsschule rückt die Veranstaltung nun in die Sparkasse und die VHS.
Oliver Kundler verweist auf weitere Bereiche. Ihm am Herzen liegt beispielsweise die VHS-Band "You can rock", die zurzeit eifrig für den kulturoffenen Samstag am 14. September probt. Neu ins Programm genommen hat er zudem das Stichwort "Nachhaltige Entwicklung". Kundler verweist auf die Ausstellung "Todschicke Kleidung - zu welchem Preis?" mit einer Begleitveranstaltung. Die VHS will laut Kundler damit auch das Bewusstsein fördern dafür, dass es in der dritten Welt Ausbeutung gibt. "Die Leute wollen ein gutes Gewissen haben", sagt er und ergänzt: "Da gibt es ja tausend Themen". In jedem Semester wolle man sich damit künftig befassen. Dazu passt auch die Ausstellung "Entwicklungsland Deutschland".

Generell sei er "immer auf Akquise", sagt Kundler über die Zusammenstellung. Er stützt sich auf drei Säulen: Dozenten bieten an, Teilnehmer wünschen sich konkrete Angebote und dann bringt Kundler seinen eigenen Anspruch mit ein.

Zahlreiche neue Angebote befinden sich deshalb unter den 358 Kursen und Vorträgen des Wintersemesters. Erfasst sind alle im Programmheft, das ab morgen zu haben ist. Die Titelseite zieren Fotos aus dem Sommer, als die VHS ihren 60. Geburtstag feierte. Vor allem die Aktionstage seien sehr positiv angenommen worden. An sieben Samstagen registrierte man 460 Teilnehmer. Und auch der Wunsch nach Wiederholung sei geäußert worden. Für den Sommer überlege man sich das, sagt der Leiter der Herzogenauracher Volkshochschule.