Die Stadtverwaltung hatte schon vor Monaten ihre Bedenken geäußert, und der Bauausschuss folgte damals dem Vorschlag, eine Erweiterung des Steh-Imbisses an der Rathgeberstraße nicht zu genehmigen. Obwohl der Anbau bereits errichtet worden war. Zwischenzeitlich hat sich auch das Landratsamt gemeldet. Auch die Genehmigungsbehörde habe die Zustimmung verweigert, sagte Susanne Strater vom Planungsamt der Stadt auf Anfrage des FT. Es sei sogar ein Rückbau des Baus gefordert worden. Also musste auch die Stadt hart bleiben, ein neuer Bauantrag wurde verlangt.

Der ist jetzt eingetroffen und wurde am Dienstagabend vom Bauausschuss behandelt. "Das muss korrigiert werden", sagte Bürgermeister German Hacker (SPD) und hoffte darauf, dass das nun bald geschehen möge.

Der Grund für die Verweigerung der Genehmigung war, dass der Anbau direkt an den Gehweg angrenzend gebaut wurde und somit den Blick auf eine Ampel verdecken würde, wie es hieß. Das aber sah Hacker auch in der erneuten Behandlung als Gefahrenherd an.

Der Verwaltung liegt ein neuer Bauantrag vor. Demnach wird der Stehimbiss inklusive des Anbaus komplett von der Seite der Rathgeberstraße verschwinden. Stattdessen rücken die Bauten ein paar Meter nach hinten und sollen künftig direkt an ein dort gelegenes Verkaufsgebäude der Firma Kik angrenzen. Imbiss und Erweiterung stünden demnach dann parallel zur Erlanger Straße, sagte Susanne Strater.

Gefordert wurde von Verwaltung und Bauausschuss die Pflanzung von drei Bäumen auf dem Grundstück. Außerdem müssten auch die im Bauplan schon dargestellten Anpflanzungen zwingend hergestellt werden.

Eine Befreiung erhielt der Bauherr Stephan Gauster für die Dachform als flaches Pultdach. Ein Werbeschild am bisherigen Standort sollte aber auch kein großes Problem sein, wenn der Imbiss durch das Zurückversetzen von der Straße nicht mehr so gut zu sehen sein sollte.