Vom FC Wichsenstein fliegt der Steilpass in dieser Woche nach Gößweinstein. Dort kickt Horst Probst, seine Frau hatte ihn einst zu seinem Ex-Klub zurückgelotst. Was sich der Kreisligist außerdem am Wochenende gegen Troschenreuth vornimmt, erzählt Probst hier.

Wer hat Sie angespielt?
Horst Probst: Armin Schüpferling vom FC Wichsenstein. Ich kenne Armin, seitdem ich Fußball spiele. Er ist ein echtes Urgestein der Wichsensteiner und meiner Meinung nach einer der besten "Sechser" aus der Fränkischen Schweiz. Leider haben ihn immer wieder schwere Knieprobleme zurückgeworfen. Trotzdem kann er es nicht lassen und entscheidet sich immer wieder dazu, noch ein Jahr dranzuhängen.
Er ist für jeden Nachwuchskicker ein gutes Vorbild.

Wie sieht Ihr bisheriger Laufweg aus?
Da es damals beim FC Wichsenstein leider keine Schülermannschaft gab, habe ich in Bieberbach mit dem Kicken angefangen. Damals war ich sechs Jahre alt. Mit meinen beiden Brüdern bin ich dann nach Gößweinstein gewechselt. Dort ist mir auch der Sprung in die erste Herrenmannschaft gelungen. Kurz darauf entschied ich mich, mein Glück in der Kreisliga zu suchen,und kehrte zu Bieberbach zurück. Als dann mein größerer Bruder Erhard Trainer bei der SpVgg Dürrbrunn-Unterleinleiter wurde, folgte ich ihm dorthin. Bei der Spielvereinigung hatte ich eine sehr schöne Zeit. Die Kameradschaft, das Umfeld - da hat einfach alles gepasst.
Durch meine damalige Freundin und heutige Frau bin ich dann wieder zum SV Gößweinstein zurückgekehrt. Anschließend war ich für zweieinhalb Jahre beim SV Wolfsberg. Der Kontakt zu Gößweinstein ist jedoch nie abgebrochen. Letztlich bin ich dann wieder beim SVG gelandet.

Was erwarten Sie vom kommenden Wochenende?
Wir treffen am Sonntag auf den Tabellendreizehnten, den FC Troschenreuth. Für uns ist das ein ganz wichtiges Spiel, da wir kurz vor der Winterpause möglichst viele Punkte mitnehmen möchten. Unser Ziel ist es, in dieser Saison nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Letzte Woche haben wir leider knapp gegen Weingarts verloren. Nun gilt es, das Positive aus dieser Pleite zu ziehen und gegen Troschenreuth dreifach zu punkten.

Wen spielen Sie als nächstes an?
Ich möchte Matthias Klemm anspielen. Er ist einer meiner besten Kumpels und kickt für den SV Moggast. Als Physiotherapeut weiß er immer, wie man Verletzungen am besten behandelt. Er ist menschlich ein Super-Typ und passt beim SV Moggast klasse rein.