Wenn der Tabellenzweite auf den Vorletzten trifft, dürfte das zumindest auf dem Papier eine klare Angelegenheit werden. Doch beim Derby zwischen den Handballern der TS Herzogenaurach und des HC Erlangen IV war kein deutlicher Leistungsunterschied zu merken. Letztlich wurden die Schuhstädter ihrer Favoritenrolle gerecht und entschieden eine ausgeglichene Partie mit 24:22 für sich.
Schon in den Anfangsminuten unterstrich das junge Team aus Erlangen seine Ambition, den Favoriten aus Herzogenaurach ins Straucheln zu bringen. So nutzten die Hausherren von Trainer Kevin Murphy eine zehnminütige Leerlaufphase der TSHler aus und gingen zuhause früh mit 5:2 in Führung.
TSH-Trainer Kundmüller konnte bis dahin nicht mit dem Spiel seiner Sieben zufrieden sein. Die Abwehr der Gäste machte zu viele individuelle Fehler, während die TS-Offensive nahezu fahrlässig mit den eigenen Chancen umging.