Wie die Polizei berichtet, kam es gestern kurz vor 6 Uhr zu dem Unfall auf der A3 in Höhe der Rastanlage Aurach-Süd . Der Verursacher, ein 23-jähriger Autofahrer, fuhr im Bereich der Fahrbahnverschwenkung mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf dem linken Fahrstreifen und prallte auf den vor ihm fahrenden Pkw ungebremst auf. Nach dem Aufprall bleiben beide beschädigten Fahrzeuge auf dem rechten Fahrstreifen stehen.

Vordere Kennzeichen abgeklebt

Der bewusstlose Verursacher wurde von anderen Autofahrern geborgen und mit Erster Hilfe versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Er hatte wohl vor Fahrtbeginn das vordere Kennzeichen selbst mit Klebeband verändert, um Fahreridentifizierungen zu erschweren.

Auch der 50-jährige Fahrer des anderen Autos kam ins Krankenhaus, mit Verdacht auf Wirbelverletzungen. Bei diesem Unfallopfer bemerkten die Beamten allerdings, dass es unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Entsprechende Utensilien wurden im Fahrzeug gefunden, und der verletzte Fahrer gab auch einen entsprechenden Konsum zu. Bei ihm wurde zur Beweissicherung eine Blutentnahme durchgeführt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 7500 Euro. Eine Fahrspur musste bis zum Ende der Bergung und der Unfallaufnahme gesperrt werden.