Die Schutzmaskenverteilung des Seniorenbüros der Stadt ( der FT berichtete) verläuft überaus erfolgreich. Das berichtet der stellvertretende Leiter Michael Baltz. Bis Mittwochvormittag hatte das Herzo-Seniorenbüro genau 1065 selbstgenähte Masken erhalten, die laufend verteilt werden. Und es wurden noch weitere erwartet, denn noch immer werden Masken genäht.

Die Organisatoren wollen das, wie Baltz weiter berichtet, aber jetzt zeitlich befristen, um den Näherinnen, dem Personal an der Rathauspforte und sich selbst auch wieder die Wahrnehmung anderer Aufgaben zu ermöglichen. Die städtischen Mitarbeiter an der Pforte hat man bereits entlastet, indem ein Tisch im Foyer aufgestellt wurde, an dem Mitarbeiter des Büros die Verteilung selbst übernahmen. Am Donnerstag waren das Büroleiter Rainer Wienke und Brüne Soltau.

Die Aktion läuft demnach nur noch bis einschließlich kommenden Montag im Foyer des Rathauses, Wiesengrund 1, während der üblichen Öffnungszeiten. Die selbstgenähten Masken werden an Senioren der Generation 60 plus verteilt.

Baltz freut sich über eine große Nachfrage der Bürger nach den von vielen Näherinnen in Herzogenaurach zur Verfügung gestellten selbstgenähten textilen Schutzmasken. Zum Start am 22. April standen 320 Masken zur Verfügung, die binnen zweieinhalb Stunden vergriffen waren. Seitdem wurde sehr fleißig weiter genäht.

Das Seniorenbüro bittet um Verständnis dafür, dass die ehrenamtlich gefertigten Masken weiterhin nur an Einwohner der Stadt ab 60 Jahren für den persönlichen Bedarf (ein Stück pro Person) kostenlos abgegeben werden.

Ein ganz besonderer Dank gilt all den Näherinnen vor Ort, die mit großem Engagement und hohem persönlichen Einsatz diese Aktion erst ermöglicht haben, berichtet Baltz abschließend.