Es ist der Lückenschluss, das letzte 1127 Meter lange Stück des Fernradwegs nach Bamberg, das jetzt in einer kleinen Feierstunde an der Grenze zwischen Schlüsselfeld und Burghaslach eingeweiht wurde. Bürgermeister, Stadt- und Gemeinderäte aus den beiden Kommunen im Dreifrankeneck nahmen daran teil.

Nur wenn er durchgängig befahrbar sei, mache so ein Radweg Sinn, sagte Ekkehard Eisenhut, Leader Manager vom Landwirtschaftsamt Uffenheim. Leaderfördermittel "zu hundert Prozent aus dem europäischen Topf, ohne bayerisches Geld" hätten den Bau ermöglicht. Der Radweg verbinde nun Mittel- und Oberfranken. Eisenhuts Dank galt den Kommunen Burghaslach und Schlüsselfeld, die "nicht lange überlegt haben" und die noch fehlenden Mittel zur Verfügung gestellt hatten.

Wie Schlüsselfelds Bürgermeister Johannes Krapp (CSU) mitteilte, hatte der Radwegebau knapp 207.000 Euro verschlungen. 87.000 Euro waren über die LAG südlicher Steigerwald an Leadermitteln geflossen. Die Stadt Schlüsselfeld hatte 75.000 Euro und die Marktgemeinde Burghaslach 45.000 Euro zu tragen.

Der Baufirma (Krippner, Breitenlohe) und dem Planer Max Brust (Tiefbau Weyrauther, Bamberg) dankte Krapp für "die saubere Arbeit". "Vor zwanzig Jahren hat man an so etwas noch nicht gedacht", sagte
Burghaslachs Bürgermeister Armin Luther.