"Es ist einfach enttäuschend. Wenn man sein ganzes Leben lang hart arbeitet und aus dem Schlamassel einfach nicht mehr rauskommt", erzählt Susanne Kalb mit geneigtem Blick und sichtlich berührt. Die vierfache Mutter aus Weisendorf ist gezeichnet von den letzten Jahren. Jahre, in denen vor allem eine Reihe von Rückschlägen sowohl die Nerven als auch die Familienkasse regelmäßig strapazierte. Umso größer war die Freude bei der sechsköpfigen Familie über die traditionelle Weihnachtsspende des Herzogenauracher Lions-Clubs.

Susanne Kalb kann sich noch genau an die Nacht vom 3. auf den 4. Juli 2002 erinnern. In jener Nacht sollte sich das Schicksal des Ehepaares Jürgen und Susanne, ihrer damals zweijährigen Tochter Asa und dem neugeborenen Erik schlagartig ändern.