Das staunten die Erlanger Verkehrspolizisten am Vorabend zum Heiligen Abend nicht schlecht, als sie einen Autofahrer in der Rastanlage Aurach-Nord kontrollierten. Wie die Polizei erst am Freitag mitteilt, handelte es sich bei dem Kontrollierten um "den wohl ältesten Erdenbürger".

Der 148-jährige Autofahrer war mit seinem Kleinbus in Richtung Frankfurt unterwegs. "Allerdings verpassten die Beamten ihm eine wirksame Verjüngungskur", wie die Polizei mitteilt. Der Autofahrer war nämlich nicht wirklich 148 Jahre alt. Der Mann hatte sich beim Fälschen seines Führerscheins um 100 Jahre vertan und als Geburtsjahr 1871 eingetragen.

Kuriose Fälschung des Führerscheins

Als ihn die Beamten darauf hinwiesen, musste der in Wirklichkeit 48-Jährige "selber lachen", wie die Polizei mitteilt. Er hatte diesen Fehler beim Fälschen seines Führerschein nicht einmal bemerkt. Wie die Polizei weiter mitteilt, verging ihm das Lachen allerdings schnell wieder. Wegen Urkundenfälschung und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, kassierten die Polizisten 500 Euro Sicherheitsleistung. Weiterfahrern durfte der Mann übrigens auch nicht.

Das könnte Sie auch interessieren: Autoplakette selbstgemalt: Polizei stoppt kreativen Verkehrssünder ohne Führerschein